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Trendstudie: Mobile Enterprise stellt neue Anforderungen an Sicherheit
26.02.2014 Der Nutzungsgrad von Mobile-Device-Management-Lösungen ist relativ hoch, auch in Unternehmen, die noch keine Mobile-Enterprise-Strategie verankert haben. Allerdings greifen diese Umgebungen alleine noch nicht als Security-Konzept. So das Ergebnis der Trendstudie "Mobile Enterprise Review" im Auftrag von Steria Mummert Consulting .
So sind in 63 Prozent der befragten Unternehmen mit mobiler Strategie externe Apps formell verboten und technisch eingeschränkt. Bei fast einem Viertel dieser Umfrageteilnehmer ist die Nutzung formell verboten oder überhaupt nicht geregelt und wird im Allgemeinen toleriert. 14 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Nutzung formell durch Richtlinien oder Betriebsvereinbarungen erlaubt ist. Um sich zu schützen, hat die Hälfte der Unternehmen, die schon eine Mobile-Enterprise-Strategie umgesetzt haben, eine Liste mit allen zugelassenen und vertrauenswürdigen Apps. Alle anderen Applikationen werden technisch abgeblockt.
In 38 Prozent der Unternehmen gibt es einen Terminal Server für geschäftliche Anwendungen statt nativer oder hybrider Applikationen. Fast ein Viertel der Befragten setzen einen virtualisierten Client für geschäftliche Anwendungen anstatt nativer oder hybrider Apps ein. 22 Prozent verwenden einen Secure Mobile Browser für geschäftliche Web Apps.
Bring your own device (BYOD) spielt bei fast 68 Prozent der Befragten keine Rolle im Unternehmen. Jeweils 12 Prozent gaben an, dass eine Einführung geplant sei, beziehungsweise bereits etabliert ist. Acht Prozent der Befragten setzt BYOD gerade um. Allerdings riskieren Unternehmen, die eine geschäftliche Nutzung privater Geräte "ausblenden" oder ohne Unterstützung lediglich formal verbieten, eine "private mobile Schatten-IT".
