In der Post-Cookie-Ära werden First-Party-Daten für datenbasiertes Marketing wichtig. Dieser Vortrag verrät, wie mit First-Party-Daten, Login IDs und neuen 1:1-Targeting-Modellen mehr Umsatz erzielt werden kann.
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Programmatic Advertising: Wenn Marken ihre eigenen Agenturen werden
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Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
In einem Teilsegment des Programmatic-Marktes können Marken den Agentur-Job selbst machen. Im Mainstream droht schlechten Agenturen eher Vertrauensverlust und transparent agierende Wettbewerber.
Vodafone macht es nun selber und ist zufrieden, sagen sie zumindest dem Digital Media Institute zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser : Genaues außer einer generellen Zufriedenheitsbekundung gibt es als Fazit bis dato nicht, aber der ITK-Konzern will binnen eines Jahres 10 bis 15 Prozent der Kosten sparen. Vodafone ist nicht der erste Konzern, der das tut und wird auch nicht der letzte sein - aber die Tendenz und Größenordnung ist durchaus ein Indikator, den Beteiligte auf dem Schirm haben sollten, allen voran die Agenturen und die an Programmatic-Auktionen massiv verdienenden Demand-Side-Plattformen.

Denn es wird mehr als nur viel Geld aus dem Markt verschwinden, folgen andere dem Vorbild Vodafones. Die haben nach dem Programmatic-Inhousing erstmal ihren ausgeschriebenen Media-Etat um 260 Millionen gestutzt (runter auf 460 von 720 Millionen Euro). Entscheidender könnte aber ein anderer Rohstoff sein, der dem Markt entzogen wird: Die Daten, glaubt der deutsche Media-Guru und Mitbegründer der Media-Agentur The DOOH Company zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , Thomas Koch'Thomas Koch' in Expertenprofilen nachschlagen . "Wer die Demand-Side-Plattform hat, besitzt die Datenhoheit: Große Agenturen bekommen da First-Party-Daten aus zwanzig verschiedenen Märkten, und Branchen und können die wunderbar zu eigenen Zwecken nutzen." Zwar werde vertraglich geregelt, dass Agenturen genau das nicht tun dürfen. "Aber es ist für die Agenturen schon ausreichend, wenn sie die erlaubten Erkenntnisse gewinnen und für sich nutzen."

Im Inhouse-Schachzug sieht Koch eine gewisse Laweinengefahr für die Branche: Ein großer Player wie Vodafone zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser wird beobachtet werden und möglicherweise Nachahmer finden. Allerdings sei das ein eher exklusives Unterfangen: "Man braucht eine eigene IT dafür, die hat nicht jeder - Mittelständler kämpfen ja schon mit der DSGVO. Wer das im Haus hat, kann das aber selbst in Angriff nehmen."

Denkbar wäre auch die Gefahr, dass große Unternehmen wie Vodafone, bei erfolgreicher Abwicklung des eigenen Pro

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