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Das Lieferkettengesetz kommt: Was Onlineshops jetzt tun müssen
Bild: Syaibatul Hamdi auf Pixabay

HANDLUNGSRELEVANZ

 
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Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
Die Einhaltung der Sorgfaltspflichten muss zum festen Bestandteil des Entscheidungsprozesses werden - und damit zum Teil der Unternehmenskultur.
Freiwillig ist kaum etwas passiert, jetzt greift die Legislative ein: Noch gut 16 Monate, dann sind die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten gesetzlich bindend. Zeit wurde es, denn die Vereinten Nationen hatten ihre Mitglieder bereits 2011 dazu aufgerufen, Menschenrechtsverletzungen in der Wirtschaft verfolgen und ahnden zu lassen. Vor fünf Jahren rief die Bundesregierung dann diesbezüglich den Nationalen Aktionsplan ins Leben, der den Firmenlenkern nochmal die UN-Prinzipien ins Gewissen rufen sollte. Mehr nicht. Zwei Befragungen in den Jahren 2019 und 2020 ergaben dann, dass sich von den 5.250 angeschriebenen Unternehmen kaum eines darum gekümmert hatte - wenn sie auf die Anfrage der Bundesregierung denn überhaupt antworteten. Überraschung.

Mit dem jetzigen Gesetzentwurf zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , der Bundestag und Bundesrat bereits passiert hat und schon im September Realität werden könnte, sollen all die guten Vorsätze nun endlich umgesetzt werden. Los geht es am 1. Januar 2023 für alle Unternehmen, die in Deutschland mindestens 3.000 Menschen beschäftigen, ein Jahr später dann auch für alle Firmen, die mehr als 1.000 Mitarbeitende haben.

Jährliche Veröffentlichung auf der eigenen Homepage

Um was genau geht es? Menschenrechtsverletzungen ihrer Lieferanten sollen von den etwa 3.500 betroffenen Unternehmen jährlich dokumentiert und öffentlich gemacht werden. Im Gesetzentwurf heißt es dazu: "Der Bericht ist spätestens vier Monate nach dem Schluss des Geschäftsjahrs auf der Internetseite des Unternehmens für einen Zeitraum von sieben Jahren kostenfrei öffentlich zugänglich zu machen." Und zwar von in- wie ausländischen Firmen, die in Deutschland die gen

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