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Social Media: Jede dritte deutsche Behörde nutzt Facebook & Co.

von sb

04.05.2011 Jede dritte Behörde setzt auf Facebook   und ähnliche Plattformen. Den Kurznachrichtendienst Twitter nutzen fast ebenso viele. Allerdings mangelt es in vielen Verwaltungen an Personal, Social-Media-Angebote umzusetzen und den Kontakt mit den Bürgern über das Web zu pflegen. So das Ergebnis der Studie Branchenkompass 2011 Public Services   von Steria Mummert Consulting   in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut  .

 (Bild: Steria Mummert)
Bild: Steria Mummert
Mehr als acht von zehn Entscheidern in der Verwaltung sind davon überzeugt, dass Social Media Aktivitäten den Kommunen und Landesbehörden zu einem positiven Image verhelfen können. Zudem sehen zwei Drittel der Befragten in sozialen Netzwerken, Blogs, Twitter   oder Apps ein geeignetes Instrument, die Arbeit der Behörden für die Bürger transparenter zu gestalten. Laut der Studie erhoffen sich diese damit eine verbesserte gesellschaftliche Unterstützung bei Großprojekten.

Über die Hälfte der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland (55 Prozent) wollen noch in diesem Jahr in das Web 2.0 investieren. Weiterhin setzen 42 Prozent der Befragten auf Handy-Apps. In jeder vierten Verwaltung gibt es zudem bereits Angebote für Podcasts und Web-TV.

Für die Studie wurden 100 Topentscheider deutscher Städte sowie von Bund und Ländern befragt, wie diese das Thema E-Participation planen und umsetzen.
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