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Margenkiller Produktverpackung
08.05.2014 Verpackungsdesigner sollten endlich auch die Ansprüche des E-Commerce an eine Produktverpackung berücksichtigen. Marktanteile hat der Onlinehandel inzwischen jedenfalls genug.
Das beste Beispiel sind sicherlich die in Plastikblister eingeschweißten PC-Mäuse, Speicherchips, Adapterkabel und Co. Nicht nur, dass diese Verpackungen alles andere als ökologisch sind, sich kaum ohne Werkzeug öffnen lassen und beim Verbraucher viel Frust erzeugen. Sie sind vor allem ein typisches Beispiel für eine Verpackung, die überhaupt nur im Hängeregal irgendeinen Sinn ergibt.
Spätestens im Versandhandel entwickelt sich diese Verpackung aber zu einem völlig unnötigen Margenkiller, weil Retouren nicht mehr in den Warenkreislauf zurückgespielt werden können. Nun lautet die Gretchenfrage: Werden Speicherkarten inzwischen häufiger im stationären Laden oder online verkauft? Gut möglich, dass letzteres der Fall ist.
Es wird Zeit, dass Verpackungsdesigner endlich auch die Erfordernisse des Versandhandels berücksichtigen: Dort zählt das Erlebnis beim Auspacken mehr als die Optik im Regal, die zerstörungsfreie Wiederverschließbarkeit mehr als die Diebstahlsicherheit.
