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Kinder vs Marketeers

14.02.2024 NutzerInnen sind keine Kinder, man muss sie anders behandeln.

Sebastian Halm mag Kekse, aber keine Cookies (Bild: Midjourney/Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/Sebastian Halm
Sebastian Halm mag Kekse, aber keine Cookies
Also, schon gerne wie Kinder, wenn gemeint ist: zärtlich, fürsorglich. Aber man darf einen Unterschied nicht übersehen:

Wenn ein Kind einen Keks will, will es einen Keks. Wenn es keinen will, will es wohl etwas anderes: Bonbon, Schoko, Kakao, Lutscher...
Ganz einfach. Wenn man als Marketeer das begriffen hat, kann man weiterlesen.

Denn NutzerInnen sind anders als Kinder. Wenn eine Nutzerin oder ein Nutzer Cookies ablehnt, ist das nicht der Wunsch, auf andere Weise besinnungslos getrackt zu werden: "Oh, du willst lieber Fingerprint-, ID-Tracking, Advertising-IDs oder vielleicht Server Side Tracking, duziduzidu?"

Nein - die NutzerInnen wollen nicht getrackt werden. Egal wie. Ein "Nein" zu Cookies bedeutet: "Bitte auch keine Tracking-Bonbons, keine Analytics-Lutscher oder Spitzel-Schokolade stattdessen. Hau mir ab mit deinem Trackinggedöns!"

Das ist nicht nur das, was die NutzerInnen sagen, der Gesetzgeber sieht es genau so.
Nur weil man etwas nimmt, was nicht krümelt, ist es nicht besser als ein Cookie. Nur ein OptIn ist wirklich rechtssicher - also ran an die NutzerInnen, um Vertrauen werben, KundInnen binden und Pfoten weg von technischen Alternativen.
Thema: Marketing

Warum die Cookie-Alternative, die man Ihnen verkaufen will, Schrott ist

Taugen die vieldiskutierten Cookie-Alternativen etwas? Man könnte jetzt sagen, kommt darauf an - aber in 10/10 Fällen stimmt: Nein. Was wirklich klappt, juristisch sauber ist und Kundinnen und Kunden bindet.

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Absoluter Schrott: Viele Cookie-Alternativen sind keine, denn den Gesetzesgeber schert es nicht, ob man Cookies nutzt - es geht um den Respekt vor den Nutzerdaten (Bild: Midjourney/Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/Sebastian Halm
Absoluter Schrott: Viele Cookie-Alternativen sind keine, denn den Gesetzesgeber schert es nicht, ob man Cookies nutzt - es geht um den Respekt vor den Nutzerdaten

Kommentar von Sebastian Halm

Kinder vs Marketeers

NutzerInnen sind keine Kinder, man muss sie anders behandeln.

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Sebastian Halm mag Kekse, aber keine Cookies (Midjourney/Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/Sebastian Halm
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