Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Nielsen: Online und Mobile sind Wachstumstreiber des deutschen Werbemarkts

16.07.2014 Rund 13,2 Milliarden Euro investierten Unternehmen in Deutschland im ersten Halbjahr 2014 brutto für die Bewerbung ihrer Produkte und Services - 4,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Vor allem die Ausgaben in mobile Werbung schnellten laut den aktuellen Zahlen vom Marktforscher Nielsen   in die Höhe: Sie verdoppelten sich im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum.

Die Ausgaben für mobile Werbung und Out-of-Home stiegen 2014 erneut. (Bild: Wall AG)
Bild: Wall AG
Die Ausgaben für mobile Werbung und Out-of-Home stiegen 2014 erneut.
Die meisten Medien verzeichneten im ersten Halbjahr 2014 Zuwächse der Werbeausgaben. Zu den Gewinnern zählen:
  • Onlinewerbung: Sie lag um 7,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis, was einem Bruttowerbedruck von 1,6 Milliarden Euro entspricht.
  • Darin enthalten ist auch die Werbung auf mobilen Endgeräten, die allein rund 72 Millionen Euro im ersten Halbjahr generierte - doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Insbesondere Kaufhäuser entdeckten laut Nielsen in den vergangenen sechs Monaten diese Werbeplattform für sich neu.
  • Das Medium TV verbuchte knapp 6 Milliarden Euro brutto für die Vermarktung seiner Werbeplätze. Dies entspricht einem Plus von 8,6 Prozent.
  • Die Kinowerbung beläuft sich - trotz starker unterjähriger Schwankungen - nach sechs Monaten auf 46 Millionen Euro, was einem Plus von 4,9 Prozent entspricht.
  • Für Out-of-Home-Werbung summiert sich der Gesamtumsatz auf 737 Millionen Euro brutto, wobei sich hier insbesondere der Juni als werbestarker Monat gezeigt hat, in dem allein die Plakatwerbung einen Zuwachs von rund 22 Prozent verbuchen konnte.

Auf dem absinkenden Ast im Jahresvergleich oder zumindest unterhalb des Gesamtwachstums lagen:
  • Printwerbung: Rund 4,1 Milliarden Euro flossen in Printwerbung, die damit das Niveau des Vorjahres hielt.
  • Dazu gehören die Fachzeitschriften mit einem minus von 3,4 Prozent (198 Millionen Euro).
  • Die Zeitungen konnten mit einem Wachstum von 0,4 Prozent und 2,2 Milliarden Euro ein überraschend solides Ergebnis verbuchen.
  • Die Publikumszeitschriften hielten sich mit minus 0,2 Prozent nicht ganz auf Vorjahresniveau (kumuliert 1,7 Milliarden Euro).
  • Ähnlich entwickelte sich die Radiowerbung: Sie schrumpfte leicht um 0,3 Prozent und kam demzufolge im ersten Halbjahr auf 792 Millionen Euro.

Interessant im ersten Halbjahr war dass der Monat Juni trotz Fußball-WM besonders schwach ausfiel und mit nur 2 Milliarden Euro Werbeinvestitionen leicht ins Minus (minus 1,6 Prozent) rutschte. Der Mai dagegen war mit rund 2,5 Milliarden Euro und einem Plus von 11,6 Prozent der werbestärkste Monat des ersten Halbjahres. Vor allem die Lebensmittel- und die Bekleidungsindustrie sowie die Automobilhersteller steigerten ihre Werbeausgaben im Vergleich zum Vorjahr. Rückläufig entwickelten sich die Bruttowerbeausgaben für Finanzdienstleistungen, Mobilfunk, Bier und Süßwaren.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: