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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Fast jede zweite Führungskraft würde KI als Vorgesetzten akzeptieren
26.03.2026 43 Prozent der Führungskräfte weltweit wären bereit, sich von einem Algorithmus führen zu lassen. Für Agenturleiter zeigt diese Entwicklung deutlich, wie stark sich Führungsmodelle, Entscheidungsprozesse und Marktmechaniken bereits verschieben.
Die Untersuchung unter 900 Führungskräften weltweit zeigt: KI verändert nicht nur Arbeitsweisen und Entscheidungsstrukturen, sondern zunehmend auch Kundeninteraktionen. Kaufentscheidungen werden immer häufiger durch KI vorbereitet oder vollständig automatisiert. Unternehmen stehen damit vor einer doppelten Transformation - intern wie extern.
Manager würden sich von KI sagen lassen, wo's lang geht
69 Prozent der Befragten geben an, dass KI ihr Gefühl von Selbstbestimmung stärkt. Gleichzeitig erwarten 56 Prozent, dass KI innerhalb von fünf Jahren den Großteil ihrer Aufgaben übernehmen könnte. 21 Prozent erleben KI bereits heute als Kollegen. 62 Prozent würden einen KI-Mitarbeiter aktiv begrüßen, insbesondere zur Übernahme von Routine- und Verwaltungsaufgaben.Besonders relevant für Führungskräfte: 43 Prozent wären bereit, sich von einer KI führen zu lassen - inklusive Aufgabenverteilung und Leistungsbewertung. 82 Prozent der Führungskräfte verlassen sich bei Kaufentscheidungen auf KI-Tools. 32 Prozent trauen KI-Assistenten bereits heute zu, komplette Einkaufsprozesse autonom abzuwickeln.
Damit entsteht ein neuer, hochrelevanter Kommunikationskanal: KI-Systeme fungieren zunehmend als erste Schnittstelle zwischen Marke und Kunde. 60 Prozent der Unternehmen beobachten aktiv, wie KI-Agenten ihre Marke darstellen, und 78 Prozent gehen davon aus, dass diese Darstellungen korrekt sind.
Für Agenturen bedeutet das einen Paradigmenwechsel: Sichtbarkeit entsteht nicht mehr primär durch klassische Markeninszenierung, sondern durch strukturierte, valide und maschinenlesbare Inhalte. Wer die Logiken algorithmischer Empfehlungssysteme nicht berücksichtigt, verliert an Relevanz.
Die Studie basiert auf einer Online-Befragung von 900 Fach- und Führungskräften in den USA, Europa und Singapur sowie ergänzenden Experteninterviews und Diskussionsformaten zur Einordnung technologischer und organisatorischer Entwicklungen.
