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Digitalisierung im Handwerk nimmt Fahrt auf

von steiger_2

09.03.2018 Fast drei Viertel der Handwerksbetriebe wollen in den kommenden 12 Monaten ihrer kaufmännischen Prozesse effizienter gestalten. Dabei arbeiten aktuell 60 Prozent mit einer digitalen Lösung beim Rechnung erstellen. Dies geht aus einer repräsentative Umfragestudie von ResearchNow   hervor.

 (Bild: dbreen/Pixabay)
Bild: dbreen/Pixabay
Obwohl hier bereits ein hoher Digitalisierungsgrad erreicht ist, steht die Verbesserung der Rechnungserstellung bei über 52 Prozent der Handwerker in der Prioritätenliste ganz oben. Diejenigen, die bereits auf digitale Lösungen setzen, geben zudem an, dass diese über die bloße Nutzung von E-Mail, Tabellenkalkulation und Textverarbeitung hinausgehen.
Rund um die kaufmännischen Aufgaben ist das Handwerk zu rund 50 prozent bereits digital unterwegs - doch schon bei Logistik, Warenbestand und  Auftragserfüllung bricht dies weg. Hier ist deutlicher Nachholbedarf.
Rund um die kaufmännischen Aufgaben ist das Handwerk zu rund 50 prozent bereits digital unterwegs - doch schon bei Logistik, Warenbestand und Auftragserfüllung bricht dies weg. Hier ist deutlicher Nachholbedarf. (Grafik: obs/ Datev)

In den Unternehmen empfangen inzwischen über 80 Prozent der befragten Handwerker kaufmännische Belege per E-Mail. Über 47 Prozent setzten zudem im Kontakt mit dem Steuerberater auf moderne digitale Lösungen. Trotzdem geben zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten angeben, noch eine Papierablage zu pflegen, teilweise parallel zur digitalen Archivierung.
Die Auswertung der im Auftrag von DATEV   und handwerk magazin   erhobenen Umfragedaten zeigt außerdem auf, dass dem Handwerk durchaus bewusst ist, dass die Digitalisierung Kostenersparnis mitbringt. So ließen sich laut einer Studie der Goethe-Universität Frankfurt allein mit einem durchgängig digital gestalteten Prozess zur Rechnungserstellung und Rechnungsprüfung rund 60 bis 80 Prozent der Kosten dafür einsparen.
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