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VG Media: "Google verstößt gegen das Kartellrecht"

17.10.2014 Der Streit zwischen Google   und der VG Media   nimmt eine weitere Wendung: Die Verwertungsgesellschaft kritisiert nun, dass die reduzierte Darstellung von Inhalten der in der Gesellschaft organisierten Verlage gegen das Kartellrecht verstoße und fordert, das zu prüfen.

Gesucht wird: die Logik in der Argumentation der VG Media (Bild: Urs Steiner Flickr)
Bild: Urs Steiner Flickr
Bild: Urs Steiner Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Gesucht wird: die Logik in der Argumentation der VG Media
Dabei hatte Google den Verlagen erst vor wenigen Tagen einen Aufschub gegeben  . Nachdem der Suchmaschinenkonzern die Snippets und Thumbnails dieser Verlage bereits am 9. Oktober aus den News-Suchergebnissen entfernen wollte, hatte er den Stichtag auf Anfrage der Verlage auf den 23. Oktober verschoben.

Jetzt beklagt sich die VG Media erneut, wie Heise   berichtet: "Google behandelt als Marktbeherrscher gleichartige Unternehmen ohne sachlich rechtfertigenden Grund unterschiedlich." Dadurch wolle Google die kostenlose Nutzung der Inhalte erzwingen, so der Vorwurf. Dieser Sachverhalt müsse dringend vom Bundeskartellamt geprüft werden, erklärt die VG Media weiter.

Dabei hatte das Bundeskartellamt bereits eine Klage in dieser Sache abgelehnt, da Google nicht zum Einkauf von Verlagsinhalten gezwungen werden könne. Das ist es nämlich, was die Verwertungsgesellschaft fordert: Google soll für die kurzen Textabschnitte und Bilder, die von den entsprechenden Verlagen in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt werden, zahlen - und gleichzeitig daran gehindert werden, diese in den Ergebnissen wegzulassen.
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