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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Vertrauen verkauft: Influencer-Werbung wirkt bei GenZ
30.04.2026 Influencer Marketing rückt vom Awareness-Kanal näher an den Abverkauf: 43 Prozent der Nutzer haben zuletzt wegen einer Empfehlung gekauft. Die Studie zeigt aber auch: Unglaubwürdige Empfehlungen stoppen die Customer Journey - und KI-Influencer verschärfen das Vertrauensproblem.
Für die Conversion zählt weniger die reine Reichweite als das Vertrauen in die Empfehlung. 52 Prozent der Befragten brechen die Customer Journey ab, wenn eine Influencer-Empfehlung unglaubwürdig wirkt. Als wichtigste Faktoren für Glaubwürdigkeit nennen sie ehrliche Meinungen mit 38 Prozent sowie eine transparente Darstellung von Vor- und Nachteilen mit 33 Prozent.
Influencer wirken entlang des Funnels
Besonders kritisch fällt das Urteil über KI-Influencer aus. 69 Prozent der Befragten empfinden sie als nicht authentisch, 62 Prozent vertrauen KI-generierten Produktempfehlungen weniger. 61 Prozent geben an, dass KI-Content ihre Kaufbereitschaft mindert.Die Studie zeigt zugleich, dass Influencer Marketing selten sofort wirkt. 56 Prozent der NutzerInnen sehen Werbung für ein Produkt mehrfach, bevor ein Kauf infrage kommt. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es 65 Prozent. Insgesamt geben 78 Prozent an, durch Influencer Marketing in Kaufentscheidungen beeinflusst zu werden, bei den Jüngeren 87 Prozent.
Der größte Hebel entsteht in der Entscheidungsphase: Knapp jede zweite Person fühlt sich besonders beeinflusst, wenn sie ein Produkt bereits kennt und einen Kauf erwägt. Für Marketer bedeutet das: Influencer Marketing ist nicht nur ein Reichweitenkanal, sondern ein Instrument für mehrere Funnel-Stufen - vorausgesetzt, Creator, Botschaft und Transparenz passen zusammen.
