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Blaues Sofa im Netz

von Markus Howest

05.02.13 Viele Schmökerfans holen sich Buchtipps über Freunde, den Buchhändler oder das Blaue Sofa im Fernsehen. Digital ist das schwerer.

Markus Howest, iBusiness (Bild: edelfedern.de)
Bild: edelfedern.de
Markus Howest, iBusiness
Eignen sich Bücher tätsächlich nicht, um sie im Internet zu entdecken, wie manche Skeptiker behaupten? Natürlich sind Bücher nicht so leicht erfahrbar wie Musik oder Filmwerke.
Und doch liegt im Entdecken neuer literarischer Filetstücke ein bisher noch nicht intensiv bearbeitetes Terrain für neue Geschäftsmodelle. Denn bei der Flut neuer Werke ist Orientierung notwendig. Und die ist umso glaubwürdiger, wenn sie von der Community kommt oder von ausgewiesenen Kennern herrührt.

Das Zauberwort von der Fragmentierung von Content kann in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen, weil sich in dem Maße wie der Content sich verändert auch das Nutzungsverhalten anpasst. So ist es gut denkbar, dass Folgekapitel häppchenweise erscheinen, teils unter Mitwirkung der Community, die zusammen mit Autoren den Plot weiterentwickelt. Der Vorteil einer solchen Form der Darbietung von Content ist, dass es sich nicht um ein einmal abgeschlossenes Werk handelt, sondern um ein Continuum, das die Aufmerksamkeit auf einem bestimmten Niveau hält.

Aber auch abgeschlossene Werke wollen im Netz gefunden und beworben werden. Ob Flatrate-Modell, emotionale Büchersuche oder die Lesercommunity - aus all diesen Ansätzen lassen sich im Zusammenspiel mit der präzisen Analyse des Leseverhaltens der Nutzer neue Geschäftsmodelle entwickeln. Allen voran scheint die Verbindung mit sozialen Netzwerken dabei am erfolgversprechendsten zu sein.



Wenn es darum geht, künftig auch das Stöbern und Entdecken zu Geld zu machen, dann würde hier den Verlagen und Buchhändlern ein durchaus lukratives Geschäftsmodell entgegenwinken.
Ute Nöth'Ute Nöth' in Expertenprofilen nachschlagen von books-plus.de glaubt:
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  • Dass der Gesamtumsatz mit Büchern eher sinkt, je höher der Online-Anteil steigt. In der Buchhandlung gibt es einfach mehr "Mitnahmeeffekte", denkt man nur an den ganzen Geschenkbuchbereich.
  • Dass sich von allen Medien Bücher online mit am schlechtesten vermitteln lassen, ganz im Gegensatz zu Musik oder Filmwerken, Bücher sind zu komplex, zu wenig unmittelbar erfahrbar.
  • Mit dem Buchdruck wurde es möglich, einen Titel massenweise herzustellen. Mit dem E-Book nun lassen sich massenweise Einzeltitel auf den Markt bringen - die nie mehr vergriffen sind. Das Online-Angebot an Titeln wird also immer riesiger und unübersichtlicher und die Orientierungsfrage für Leser damit zunehmend wichtiger, gerade auch in Anbetracht schließender Sortimente, die die Vorauswahl übernahmen.
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