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Markt-Watch: Web-Offline-Fusion

22.06.2012 Die Unterscheidung zwischen Online- und Offline wird im Commerce zunehmend irrelevant: Der neueste Indikator für diesen Trend ist der Social-Media-Kleiderbügel.

Der Kleiderbügel von C&A Brasilien zeigt Facebook-Likes in Echtzeit an (Bild: www.facebook.com/ceaBrasil)
Bild: www.facebook.com/ceaBrasil
Der Kleiderbügel von C&A Brasilien zeigt Facebook-Likes in Echtzeit an

Er zeigt in Echtzeit an, wie viele Likes das auf ihm ruhende Kleidungsstück bei Facebook bekommen hat. Dafür, dass diese Erfindung mehr als nur Gadget sein wird, spricht vor allem, dass es die große Bekleidungskette "C & A" ist, die sie zuerst eingeführt hat. Damit wird eine soziale Währung - das "Gefällt mir" - Teil der Digital Signage im stationären Handel. Ähnliche Produkte und Meldungen offenbaren den Megatrend Web-Offline-Fusion der aktuell stattfindet und sich in den kommenden Jahren nur noch verstärken wird.

So hat Google bereits vergangenes Jahr damit begonnen, mit ausgewählten Partnern die Warenbestände im Präsenzhandel für die Online-Produktsuche erfassbar zu machen. Der Kunde googelt ein Produkt und bekommt angegeben, welcher Laden in der Nähe den Artikel führt.

Aber der Prozess ist alles andere als eine Einbahnstraße: So wie Onlinesuche und Likes aus dem Web heraus in die reale Welt greifen, so wirken Offline-Signale auch mittels immer ausgeklügelterer Techniken ins Web: Social-Media-Gadgets (iBex Ausgabe 13/14 in 2011) wie Armbänder posten automatisch den Aufenthaltsort des Trägers an die Pinnwand, ein Bluetooth-Flaschenöffner legt selbstständig eine Party als Veranstaltung bei Facebook an, wenn sein Besitzer eine Bierflasche öffnet.

iBusiness Trendanalyse
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