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Verbraucher kaufen online besonders gerne Technik und Unterhaltungsprodukte

19.09.2013 Die jetzt veröffentlichte Verbraucherbefragung 'Einkaufspräferenzen im Online- und Versandhandel sowie im klassischen Einzelhandel' von BVH   und Boniversum    analysiert, welche Artikel Verbraucher lieber im Online- und Versandhandel oder stationären Handel einkaufen. Die Ergebnisse basieren auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Der vom BVH als "interaktiver Handel" bezeichnete kombinierte Online-, DRTV- und und Versandhandel verzeichnete auch im ersten Halbjahr 2013 starke Zuwächse. Auch die aktuellen Ergebnisse der Befragung bestätigen dies. In diesem Jahr bevorzugen 37,3 Prozent aller Bundesbürger (+2,2 Prozentpunkte gegenüber 2012) bei bestimmten Produkten oder Produktgruppen den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel.

2013 zeigt sich, dass der Kaufanteil bei den Waren Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträgern, aber auch Telekommunikation, Handy und Computer mittlerweile über 60 Prozent erreicht hat (61 Prozent, +1,5 Prozentpunkte gegenüber 2012). Die Zahlen belegen deutlich, dass gerade technische Produkte von den Verbrauchern bevorzugt im Online- und Versandhandel gekauft werden.

Aggregierte Einkaufspräferenz deutscher Verbraucher nach Produktbereich im Onlinehandel und im Präsenzhandel
Aggregierte Einkaufspräferenz deutscher Verbraucher nach Produktbereich im Onlinehandel und im Präsenzhandel (Grafik: BVH/Boniversum)
Zwar werden die Umsätze für Möbel, Dekorationsartikel und den Bereich Do-it-Yourself (DIY) aktuell noch zum größeren Teil vom stationären Einzelhandel abgedeckt, hier ist dennoch ein klares Wachstum im Jahr 2013 zu beobachten. Mittlerweile sind es knapp 18 Prozent der Verbraucher (+2,8 Prozentpunkte gegenüber 2012), die auch diese großen und preisintensiveren Artikel gern im interaktiven Handel kaufen. Im Vergleich zu 2011 stieg der Anteil um 4,1 Prozentpunkte.

Der Anteil der männlichen und weiblichen Käufer, die bevorzugt im Online- und Versandhandel kaufen, ist fast ausgeglichen. Der Anteil der Männer liegt 2013 bei 37,8 Prozent, der Anteil der Frauen bei 36,8 Prozent.

Einkaufspräferenz deutscher Verbraucher nach Produktbereich im Onlinehandel und im Präsenzhandel 2011 - 2013
Einkaufspräferenz deutscher Verbraucher nach Produktbereich im Onlinehandel und im Präsenzhandel 2011 - 2013 (Grafik: BVH/Boniversum)
Allgemein kann die Aussage getroffen werden, dass der Interaktive Handel sich wachsender Beliebtheit erfreut. Während sich gerade bei den jüngeren Nutzern der Interaktive Handel in den vergangenen Jahren schnell und stetig etablieren konnte, fielen die Nutzerzahlen bei Personen höheren Alters, wie z.B. Rentner, noch eher gering aus. Dies ändert sich nun, denn gerade diese Nutzergruppe hat mittlerweile einen Anteil von 38,5 Prozent mit einem bemerkenswerten Wachstum von +6,2 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2012.

Die Affinität zu technischen Produkten und Unterhaltungselektronik liegt weiterhin eher bei den männlichen Käufern. Frauen dominieren beim Einkauf von Textilien, Spielwaren, Medikamenten sowie Möbeln und Dekorationsartikeln im Interaktiven Handel.
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