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Verleger DuMont: "Tageszeitung überlebt vor allem durchs Internet"

von sr

17.10.2007 Im Hause DuMont Schauberg fürchtet man keine Konkurrenz durchs Internet. Im Gegenteil: Durch Online-Angebote will der Verlag vielmehr abgewanderte Zeitungsleser wiedergewinnen, wie Verlagssprecher Konstantin Neven DuMont in einem Interview erklärt.

 (Bild: SXC.hu/Rodolfo Clix)
Bild: SXC.hu/Rodolfo Clix
"Es sind es vor allem die Erlöse aus digitalen Angeboten, die mittelfristig das Überleben der Tageszeitungsverlage sichern werden": Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger   argumentiert Konstantin Neven DuMont , Sprecher der Geschäftsleitung des Unternehmensbereichs Köln im Verlag M. DuMont Schauberg  , warum die Zukunft der deutschen Tageszeitungen im Internet liegt. "Durch die digitalen Angebote lassen sich Nutzer erreichen und binden, die keine Zeitungen nutzen oder sich von ihnen bereits verabschiedet haben".

In fünf Jahren will der Verlag dem Bericht zufolge bereits rund 25 aller Gesamterlöse über Online-Angebote erwirtschaften. Viel Potenzial sieht DuMont noch bei Community-Angeboten sowie Special-Interest-Websites. Beiden Bereichen räumt dem Verlag daher "hohe Priorität" ein. Denkbar ist sogar, dass DuMont hier durch Zukäufe von Online-Publishern wachsen will. "Unseren Werbekunden müssen wir zeigen, dass wir rückläufige Reichweiten bei Print in anderen Medien kompensieren können", erklärt Neven DuMont.

Der Kölner Stadt-Anzeiger gehört zum DuMont-Verlag.
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