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Ärger mit Apple: adTunes gibt klein bei

10.07.2008 Gerade erst gab adTunes seine ersten Werbekooperationen für den Musik-Streaming-Dienst bekannt, nun muss man sich einen neuen Namen suchen. Denn Apple drohte mit einer Klage, sollte sich das Unternehmen nicht umbenennen.

 (Bild: adTunes)
Bild: adTunes
Vor wenigen Tagen berichtete iBusiness über adTunes  , nun kommt eine Hiobsbotschaft: Ein neuer Name muss her. Als man einen Namen für das werbefinanzierte und für die Nutzer kostenlose Musikportal überlegt habe, hätte man eine kurze Beschreibung auswählen wollen, teilte adTunes mit. "Kürzer, prägnanter und einfacher ging es nicht", heißt es. Nun macht Apple sozusagen kurzen Prozess - und adTunes einen Rückzieher. Eine Verwechslungsgefahr zwischen iTunes und adTunes bestehe nicht, so adTunes. Nun hat man Apple angeboten, innerhalb der nächsten drei Monate sich umzubenennen.


"Wir sind ein wenig verwundert, dass Apple ein recht
allgemeines Wort wie Tunes, das übersetzt nichts Anderes als
'Melodien' heißt, als geschützten Begriff versteht"
, so Constantin Thyssen , Gründer und Geschäftsführer von adTunes. Was bisher in den Aufbau der Marke adTunes gesteckt wurde, droht nun zu versickern.


Man werde nun aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern unter neuem Namen weitermachen, versichert adTunes-Sprecher Sachar Kriwoj . Etwas anderes bleibt dem Unternehmen auch nicht übrig. Ein Rechtsstreit von ungewisser Dauer überlebt kein Start Up unbeaschadet.


Ob Apple   sich mit der Drei-Monatsfrist und dem freiwilligen Umfirmieren des kleineren Start-Ups zufrieden geben wird, ist noch unklar. Das Unternehme war heute für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
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