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Ropo 2.0: Immer mehr Shopper vergleichen Preise online und feilschen offline

18.10.2016 Die Mehrheit der Internetnutzer informiert sich vor dem Kauf im Laden im Internet. Viele verweisen sogar im Laden auf günstigere Online-Angebote, um Rabatte rauszuschlagen - und das mit Erfolg. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom   ergeben.

 (Bild:  Daria Nepriakhina / Stocksnap.io)
Bild: Daria Nepriakhina / Stocksnap.io
Sechs von zehn Internetnutzern (60 Prozent) haben im Laden schon einmal auf ein günstigeres Angebot im Internet verwiesen. 13 Prozent aller Befragten sind sogar regelmäßig erfolgreich, wenn sie im Geschäft mit einem Verkaufsberater verhandeln. Knapp ein Drittel (30 Prozent) der Preisfeilscher hat manchmal Erfolg und bei fast einem Fünftel der Befragten funktioniert es selten (18 Prozent) beziehungsweise klappte es erst einmal (19 Prozent).

Der Großteil der Online-Shopper informiert sich vor dem Kauf im Laden regelmäßig (16 Prozent) oder manchmal (48 Prozent) im Internet. Nur 6 Prozent der Befragten haben sich vor einem Einkauf im Geschäft noch nie online informiert. Vom Internet in den stationären Handel zieht es damit mehr Verbraucher als umgekehrt: Sich im Laden informieren, aber das Produkt dann online kaufen, macht der Umfrage zufolge die Hälfte der Befragten regelmäßig (9 Prozent) oder manchmal (41 Prozent). Knapp ein Siebtel der Befragten (14 Prozent) hat diesen Weg noch nie beschritten.

Verstärkt wird das Crosschannel-Shopping durch die weite Verbreitung von Smartphones und Tablets. 43 Prozent der Smartphone- und Tablet-Nutzer checken etwa vor Ort im Laden noch regelmäßig (15 Prozent) oder manchmal (28 Prozent) die Preise auf ihrem mobilen Endgerät. Click & Collect hat und ein Siebtel (16 Prozent) aller Internetnutzer ab 14 Jahren bereits genutzt. 42 Prozent können sich vorstellen, diesen Service künftig zu nutzen.
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