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Versandkosten steigen, Bestellmenge auch - wie das zusammenpasst

09.03.2026 Steigende Versandkosten bremsen den Onlinehandel offenbar nicht. Das zeigt: Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist der Einkauf im Netz aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Dominik Grollmann, Analyst iBusiness
Die Versandkosten im Onlinehandel steigen. Kostenloser Versand verschwindet zunehmend aus den Shops, und auch bei den Retouren beteiligen immer mehr Händler ihre Kundinnen und Kunden an den Kosten. Eigentlich müsste man erwarten, dass diese Entwicklung die Nachfrage bremst. Doch genau das passiert nicht. Im Gegenteil: Die Online-Umsätze wachsen weiter.

Das kann im Grunde nur eines bedeuten: Für viele VerbraucherInnen ist der Online-Einkauf inzwischen so selbstverständlich geworden, dass die Versandkosten kaum noch eine Rolle spielen. Die Bestellung im Netz ist längst ein fester Bestandteil des Alltags - wie früher der Gang zum Supermarkt.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Online-Shopping spart Zeit, muss keine Öffnungszeiten beachten oder Wege zurücklegen. Auch der Umtausch und Rücksendung sind dank unzähliger Paketshops und Packstationen heute kaum noch ein Hindernis. Hinzu kommt die enorme Auswahl, die der Onlinehandel bietet, die Preis-Vergleichbarkeit und Transparenz.

Insgesamt ist die Entwicklung also ein Ausweis von Reife: Das Konzept Onlinehandel ist Geld wert!
Thema: Versandkostenstudie

Versand wird teurer und Gratisversand stirbt aus

Der kostenlose Versand verschwindet zunehmend aus dem deutschen Onlinehandel, gleichzeitig steigen die Lieferkosten deutlich an und nun beteiligen auch immer mehr Händler ihre Kundinnen und Kunden an den Rücksendekosten. Die aktuelle Auswertung der Versand- und Retourenbedingungen der 100 größten Onlineshops zeigt: Händler geben ihre Kosten immer häufiger an die Kundschaft weiter.

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 (Bild: ChatGPT)
Bild: ChatGPT

Kommentar von Dominik Grollmann

Versandkosten steigen, Bestellmenge auch - wie das zusammenpasst

Steigende Versandkosten bremsen den Onlinehandel offenbar nicht. Das zeigt: Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist der Einkauf im Netz aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

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Dominik Grollmann, Analyst iBusiness (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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