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Big-Data-Studie enthüllt die Schattenseiten von Hadoop

24.07.2015 Wie stark Hadoop verbreitet ist und ob es den Unternehmen gelingt, Hadoop für sich nutzbar zu machen, hat jetzt die BARC-Studie 'Hadoop als Wegbereiter für Analytics  ' ausführlich untersucht. Kernergebnis: Die Hadoop-Euphorie in der Big-Data-Gemeinde ist mehr Hype als Realität.

 (Bild: Yaph/Flickr)
Bild: Yaph/Flickr
Bild: Yaph/Flickr unter Creative Commons Lizenz by-nd
(Grafik: Barc)
In einer Befragung von 261 Unternehmensentscheidern aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) wurde deutlich, dass das Analayse-Werkzeug derzeit noch "vor allem durch die IT getrieben", wie 52 Prozent der Befragten angaben. Adressiert würden vorrangig technische Themen.

Häufigstes Ziel der Nutzung sind die vereinfachte Verwaltung grosser Datenvolumen (68 Prozent) und die Erschließung von Informationen aus halb- oder ganz unstrukturierten Datenquellen (61 Prozent). Erst an dritter Stelle (44 Prozent) folgt fachlich-analytische Anforderungen wie eine grössere Flexibilität bei der Datenanalyse.
Erweiterte Analysefunktionen (42 Prozent) und Kostensenkung bei der analytischen Infrastruktur (37 Prozent) werden noch weniger mit Hadoop-Projekten ins Auge gefasst.

"Die Hadoop-Nutzung befindet sich insgesamt noch in der Klärungs- und Experimentierphase", schreiben die Studienautoren. Drei Viertel der befragten Unternehmen würden das Framework "momentan noch als ein weniger beziehungsweise überhaupt nicht wichtiges Thema" ansehen. Das lasse den Schluss zu, dass der Mehrwert von Big-Data-Initiativen und -Analytics respektive das genaue Einsatzgebiet von Hadoop in vielen Unternehmen noch unklar sind.
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