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Datenschutz, IT-Sicherheit, Fachkräftemangel: Die Sorgen in der Digitalisierung

22.02.2017 Die Erkenntnis, dass die Digitalisierung für Unternehmen aus allen Branchen große Chancen bietet, ist bei Geschäftsführern und Vorständen angekommen. Dennoch beklagen praktisch alle Unternehmen, dass sie bei der digitalen Transformation auf große Hürden stoßen.

 (Bild: Giuseppe Milo/Flickr)
Bild: Giuseppe Milo/Flickr
Bild: Giuseppe Milo/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
In einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom   unter 503 Unternehmen aller Branchen gab kein einziges Unternehmen an, dass die Digitalisierung ohne Hemmnisse verlaufe. 7 Prozent wissen es nicht oder können keine Angaben machen.

So geben jeweils 4 von 10 Unternehmen an, dass die Anforderungen an den Datenschutz (38 Prozent) sowie die IT-Sicherheit (37 Prozent) die digitale Transformation behindern. Jeweils 3 von 10 Unternehmen sagen, es fehle an Akzeptanz in der Belegschaft (29 Prozent) sowie an geeigneten Fachkräften mit Digitalkompetenz (28 Prozent). Ähnlich häufig werden fehlende Vorgaben aus der Geschäftsleitung (27 Prozent) und langwierige Entscheidungsprozesse (25 Prozent) beklagt, 16 Prozent sehen sich durch eine fehlende Investitionsbereitschaft behindert.

Die Unternehmen haben auch klare Erwartungen an die Politik, wie die Digitalisierung in Deutschland beschleunigt könnte. Neben einem flächendecken Breitbandausbau mit mindestens 50 Mbit/s, den 59 Prozent fordern, stehen ein höheres Engagement bei IT-Sicherheit, etwa mit mehr Mitteln für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), sowie bildungspolitische Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel (je 52 Prozent) im Mittelpunkt. Ebenfalls große Bedeutung wird einheitlichen Datenschutzgesetzen in Europa (42 Prozent) beigemessen. Jeder Dritte (31 Prozent) erwartet mehr politische Unterstützung, um die Vorreiterrolle Deutschlands bei der Industrie 4.0 zu forcieren.
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