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Digitale Transformation: In der City bleiben immer noch Besucher aus

16.09.2021 Der Einzelhandel in den deutschen Innenstädten leidet weiter unter zu wenigen Passanten, wie eine Auswertung der Besucherfrequenz in ausgewählten großen Shoppingmeilen zeigt.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Die Passantenfrequenz in den Einkaufsstraßen großer deutscher Städte liegt derzeit immer noch unter Vorkrisenniveau. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . So waren am 13. September 2021 rund 21 Prozent weniger Passanten auf dem Kurfürstendamm unterwegs als zur gleichen Zeit im September 2019. Seit Mitte Mai 2021 sind die Passantenfrequenzen allerdings deutlich angestiegen und deuten eine kontinuierliche Annäherung an die Werte des Jahres 2019 an.

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Die Zahl der Passanten kann als Indikator für den Besuch des Einzelhandels und für den privaten Konsum interpretiert werden. Letzterer war insbesondere in den Innenstädten in Folge der Lockdowns während der Corona-Pandemie deutlich eingebrochen. Zur Eindämmung der Infektionen mussten viele Segmente des Einzelhandels schließen, Ausnahmen galten zunächst nur für systemrelevante Zweige wie den Lebensmittelhandel und der Brennstoffhandel (Tankstellen).

Das Statistische Bundesamt erhält die Daten von dem Unternehmen hystreet.com zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser aus Köln. Die Methode: hystreent.com misst 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr die Anzahl der Menschen, die eine gedachte Linie auf einer Einkaufsstraße überschreiten. Die an Häuserfassaden angebrachten Laserscanner erzeugen hierfür einen vierfachen Lichtvorhang zur sicheren Passantenfrequenzzählung. Damit kann der Zähler laut hystreet.com nicht nur verschiedene Zonen unterscheiden, sondern auch die Laufrichtungen der Passanten bestimmen. Passanten, die gedachte Linie innerhalb eines Messintervalls mehrfach überschreiten, werden jeweils neu gezählt. Weiter bestehe mit dieser Technik die Möglichkeit, zwischen Kindern und Erwachsenen zu unterscheiden. Die Daten sind als Veränderungsrate dargestellt, das heißt als prozentuale Veränderung der Werte gegenüber dem durchschnittlichen Wochentag im entsprechenden Monat des Jahres 2019. Auf dieser Grundlage wird anschließend ein gleitender 7-Tage-Durchschnitt berechnet.

(AutorIn: Dominik Grollmann )

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