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Die meisten Medien verzichten auf Gender-Zeichen

06.12.2021 Gut zwei Drittel der größten deutschen Medien achten auf gendersensible Sprache, vermeiden aber Binnen-I oder Satzzeichen zur Kennzeichnung. Das ergab eine journalist-Umfrage.

 (Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)
Bild: Gerd Altmann auf Pixabay
Knapp 70 Prozent der größten Medien hierzulande geben an, bei ihrer Berichterstattung das generische Maskulinum zu vermeiden. Dazu hat das Magazin journalist zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser eine Befragung unter 97 Medien durchgeführt und von 90 eine Antwort erhalten: 62 Redaktionen achten laut Eigenaussage darauf, gendersensibel zu formulieren. Das Gendern mit Sonderzeichen oder Sprechpause ist dabei aber die Ausnahme.

Befragt wurden die jeweils 20 größten Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften (ohne Programmzeitschriften), Nachrichtenportale und Radiosender sowie die 5 größten privaten Fernsehsender und alle 12 öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Auffällig ist, dass fast alle Radio- und Fernsehsender auf gendersensible Sprache achten. Bei den Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtenportalen ist es jeweils etwa die Hälfte. Viele richten sich dabei nach dem Vorgehen der großen Nachrichtenagenturen, die im Juni bekanntgegeben hatten, diskriminierungssensibel schreiben und sprechen zu wollen.

Für das Binnen-I haben sich nur Landidee zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und Instyle zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser entschieden. Dafür bekomme man viel Zuspruch, heißt es aus der Instyle-Redaktion. Beim Spiegel zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser gibt es in manchen Textsorten den Doppelpunkt, der Tagesspiegel zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser stellt es seinen Autor*innen frei, ob und wie sie gendern. Für Brigitte zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser -Chefredakteurin Brigitte Huber ‘Brigitte Huber’ in Expertenprofilen nachschlagen bedeutet das Setzen des Gendersternchens, "zeitgemäß zu kommunizieren".

Für die gesprochene Genderpause sind ebenfalls nur wenige Medienhäuser offen, bei ProSiebenSat.1 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , RBB zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , ZDF und Deutschlandradio zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser gibt es sie. Beim ZDF zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser heißt es, man setze darauf, "dass die Beschäftigten auf der Basis der Freiwilligkeit verantwortungsvoll mit Sprache umgehen" und erwarte umgekehrt, "dass jene, die Kritik üben, allen, die gendern, respektvoll und tolerant begegnen, auch wenn es nicht ihrer eigenen Meinung entspricht".

Manche Verantwortliche aus den Redaktionen beklagen in der journalist-Umfrage, dass Sonderzeichen und Sprechpause von Leser- und Zuhörerschaft mitunter missverstanden werden: "Die Gegnerinnen und Gegner empfinden das Gendern als politisches Statement vonseiten des Mediums und stellen damit oft die journalistische Unabhängigkeit der gesamten Berichterstattung infrage", sagt Roel Oosthout ‘Roel Oosthout’ in Expertenprofilen nachschlagen , Programmchef von Hit Radio FFH zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . "Das führt häufig dazu, dass das eigentliche Thema der Berichterstattung in der Diskussion über das Gendern verloren geht." Zeit zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser -Textchef Christof Siemes ‘Christof Siemes’ in Expertenprofilen nachschlagen sagt: "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Sonderzeichen im Zuge der Rezeption häufig vom eigentlichen Gegenstand eines Artikels ablenken und das Gendern selbst das bestimmende Thema wird." Sowohl bei Hit Radio FFH als auch bei der Zeit wird auf gendersensible Sprache geachtet, es werden aber in der Regel keine Sprechpausen beziehungsweise Sonderzeichen verwendet.

Gendern kann aber auch ein SEO-Nachteil bei Google sein, weswegen manche Webseiten darauf verzichten, wie iBusiness analysiert Relation Browser hat.
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