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Urheberrechtsabgabe bei Apple: Künstlicher Streit?
01.10.2008 Bevor das Weihnachtsgeschäft in schwerem volkswirtschaftlichen Fahrwasser beginnt, kreuzen die Marktpartner die Klingen - um sich dann doch bald wieder zu vertragen.
Allerdings ist eine Einigung mehr als wahrscheinlich. Sie liegt im Interesse aller Marktteilnehmer. Auch wenn Apple derzeit mal wieder schweigt, wird das Unternehmen die Extrawurst Weihnachtsgeschäft sehr wohl genießen wollen. So wie E-Commerce und stationärer Handel natürlich auch.
Vor dem Hintergrund der momentan sehr starken börslichen Nachbeben wird es sich Apple garantiert nicht leisten können und wollen, in einem Markt wie Deutschland auf Umsätze zu verzichten. Schon gar nicht, wenn die Analysten das Unternehmen herabstufen, da sie von einem sinkenden Konsum an Apple-Gütern ausgehen. Auch die Händler sind von der derzeitigen Lage bedroht - sie merken sehr schnell, wenn die Konsumenten weniger ausgeben.
Das mittelschwere Gefecht in der Vor-Adventszeit wird also nicht von langer Dauer sein. Es sei denn Apple bleibt stur. Vielleicht war der ganze Zinnober nur ein Kommunikationsproblem zwischen einem eigenwilligen Weltkonzern und den deutschen Händlern. Gewissermaßen ein künstlicher Streit.
