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Google beantwortet keine Fragen mehr
29.11.2006 Aus und vorbei: Noch in dieser Woche wird Google seinen Recherche-Dienst 'Google Answers' einstellen. Die Konkurrenz der Suchmaschinen-Krake dürfte das mit Wohlwollen goutieren.
Google Answers ist das Vorbild der beiden ähnlich konzipierten Dienste von Yahoo und Lycos . Die Google-Konkurrenz bietet mit Yahoo Clever und Lycos iQ ebenfalls Recherche-Dienste an, bei denen Internetnutzer ausformulierte Fragen von anderen Internetnutzern beantworten lassen können. Im Gegensatz zu Google zeigen sich diese Anbieter allerdings mit der Resonanz auf ihre Services ausgesprochen zufrieden: Die "menschliche Yahoo-Suche" haben in vier Monaten seit dem Start im vergangenen Juni mehr als 60 Millionen Onliner weltweit genutzt. "Nicht in unseren kühnsten Träumen hatten wir erwartet, dass wir bereits in den ersten vier Monaten so viele Fans finden würden", freut sich Terry von Bibra, Geschäftsführer von Yahoo Deutschland.
Ein Grund für den Niedergang von Google Answers könnte sein, dass Nutzer für die Antworten im Gegensatz zu den Angeboten von Yahoo und Lycos bezahlen müssen. Dazu ist bei Google Answers ein selbst ernanntes "Experten-Netzwerk" im Hintergrund aktiv, während bei Yahoo und Lycos jeder Internetnutzer selbst sich in bester Web-2.0-Tradition als Experte für ein bestimmtes Themengebiet vorschlagen kann.
