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Leistungsschutzrecht-Schlacht geht los: Verlage kaufen VG Media

19.02.2014 Jetzt marschieren die Verlage gemeinsam gegen Google   - und kaufen sich eine neue mächtige Waffe: Um das Leistungsschutzrecht (LSR) durchzusetzen, haben Verleger 50 Prozent der Anteile der VG Media   gekauft. Die Verwertungsgesellschaft treibt für Medien die Urheberrechtsgebühren ein. Die Käufer sind Burda  , Springer   und zehn weitere Verlage, berichtet Heise  .

Das Leistungsschutzrecht trat im August 2013 in Kraft; es berechtigt Verlage bei Suchmaschinen (also: Google) abzukassieren, wenn die in der Newssuche Textschnipsel aus den Zeitungsmeldungen anzeigen.

Um es durchzusetzen, soll die VG Media nun als Werkzeug der zwölf Verlage dienen, die hinter dem Kauf stehen. Allerdings, so hat die DPA   erfahren, beteiligen sich andere, wichtige Medien trotz Einladung nicht an dem Bündnispartner, darunter der Spiegel   und die Frankfurter Allgemeine Zeitung  .

Die absehbaren Folgen werden sein:
  • Streitereien vor Gericht, ob Google zahlen muss oder nicht und wenn ja, wie viel
  • sollte Google zahlen müssen, wird es die betroffenen Artikel aus dem Index werfen
  • der ein oder andere Verlag wird dann reumütig an Googles Brust zurückkehren und eine außergerichtliche Einigung anstreben, um doch wieder sichtbar zu sein.

Die detaillierten Szenarien für die künftigen Ereignisse nach Inkrafttreten des LSR gibt es in der iBusiness-Analyse Zukunftsszenarien für das Leistungsschutzrecht: Was jetzt als nächstes passiert.
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