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Schubladendenken kann weiterhelfen

10.07.2018 Nichts ist schlimmer als Stereotype und Klischees - und trotzdem sind sie im Marketing enorm hilfreich. Allerdings sollte man es mit den Klischees auch nicht übertreiben.

Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Bild: Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst
Jeder Mensch möchte als Individuum wahrgenommen werden, niemand möchte gerne in eine Schublade gesteckt werden. Trotzdem sollten sie sich als Marketer das verpönte Schubladendenken nicht abgewöhnen - im Gegenteil. Wenn Sie sich in einem Zeitschriftenkiosk umsehen und betrachten, mit welchen Themen typische Frauen- und typische Männerzeitschriften arbeiten, dann sehen sie schnell: Zumindest in der Masse scheinen Sterotype ziemlich gut zu funktionieren - auch wenn sich kein Mann und keine Frau darauf reduzieren lassen will (und sich die meisten sogar vehement dagegen wehren würden).

Dasselbe gilt für das Marketing im Onlineshop: Wenn Sie an junge Menschen denken funktioniert das Stereotyp vom sparsamen BAfÖG-Studenten ganz gut - auch wenn es nicht auf jeden zutrifft.

Allerdings sollten Sie Ihre Kunden nicht auf eine Rolle festlegen. Bieten Sie regelmäßig die Möglichkeit, Rollen zu durchbrechen und Contentangebote zu nutzen, die für diesen Nutzertyp gar nicht vorgesehen sind. Dadurch bieten Sie Ihrem die Chance, veränderte Interessen zu zeigen.

Werten Sie bestimmte Eigenschaften auch immer wieder im Querschnitt aus. Nehmen Sie beispielsweise alle Kunden, die eine gewisse Markenaffinität aufweisen, gelegentlich in einen entsprechenden Newsletter auf - egal zu welcher Zielgruppe sie gehören. Denn: eigentlich passen Menschen nicht so gut in Schubladen. Der eine oder andere wird ausbrechen.
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 (Bild: geralt / pixabay.com)
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Kommentar von Dominik Grollmann

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Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
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