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Neuro-Marketing: Wie Video-Ads auf verschiedenen Geräten wirken
01.03.2016 Eine Neuro-Studie hat die Gehirnaktivitäten von Menschen gemessen, die Bewegtbildwerbung schauen - und zeigt vor allem: Es wird höchste Zeit für Advertiser, sich online kurz zu fassen und eigene Spots zu produzieren, statt die TV-Clips ins Netz zu kippen (wie es iBusiness vor kurzem bereits prognostizierte).
- Bewegtbildwerbung führte zu besonders starken Reaktionen auf Smartphones und Tablets. Die Reaktionen scheinen aber anscheinend auch zwiespältig auszufallen, denn die nächste Erkenntnis sgat ganz klar...
- ... kürzer ist besser, besonders wenn die Endgeräte kleiner sind. Das legt nahe, dass die emotionalen Reaktionen schnell in Will-raus-hier und Bin-genervt umschlagen.
- Auf allen Plattformen ist die Aufmerksamkeit besonders stark in den ersten zehn Sekunden der Anzeige
- Dabei gibt es signifikante Unterschiede gibt:
- Smartphones weisen zu Beginn den stärksten Aufmerksamkeitshöhepunkt aller Devices auf. Daher sollte die Markenbotschaft hier sehr frühzeitig kommuniziert werden.
- Tablet-Nutzer bleiben mit höherer Wahrscheinlichkeit für längere Zeiträume aufmerksam.
- Laptopnutzer zeigen die größte Variabilität in ihren emotionalen Reaktionen.
- Lineares Fernsehen weist am Ende einen zweiten Reaktionshöhepunkt auf, wenn traditionell die Werbebotschaft erscheint.
- Kürze punktet: Auf allen Plattformen konnte beobachtet werden, dass 15-Sekunden-Anzeigen am effektivsten darin waren, die Aufmerksamkeit hoch zu halten.
- Emotionalisierung nutzen: Menschen, die direkt den Nutzer ansprechen, führen zu verstärkter emotionaler Reaktion.
