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Checkliste: Das wahre Gefährdungs-Potenzial durch 'Schwarze SEO'
31.08.2010 'Schwarze SEO' oder 'Negative SEO' geistert schon seit Jahren durch die deutsche und internationale Presse. In den letzten Monaten hat die Diskussion an Fahrt gewonnen. Die acht bekanntesten illegalen Methoden, ein Konkurrenzunternehmen im wichtigen Suchmaschinenranking nach unten zu befördern. Und wie gefährlich diese Methoden für Ihr Business tatsächlich sind:
- Google Bowling: Um ein Unternehmen aus dem Google-Ranking herauszukegeln, müssen Maßnahmen getroffen werden, die beispielsweise Google mit Index-Sperrung beantwortet. Die für den bösen Konkurrenten einfachste ist der Aufbau einer Linkfarm mit Links auf die Zielwebsite, in der durch massive Verlinkung vorgeblich der Pagerank verbessert werden soll.
iBusiness-Analyse: Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von Konkurrenten genutzt worden ist. Offensichtlich ist es aber möglich, durch englischsprachige Links z.B. eine deutschsprachige Seite im Bezug auf deren Spracheinstufung nach unten zu befördern. - Tattling: Weil Google bezahlte Links nicht mag, genügt es für den bösen Konkurrenten, die bezahlten Links, die der Betreiber der Zielwebsite geschaltet hat, einfach Google zu melden. Wo dieses 'Tratschen' nicht ausreicht, kann der böse Konkurrent ja einfach selbst bezahlte Links schalten.
iBusiness-Analyse: Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von Konkurrenten genutzt worden ist. Wobei das Vertratschen von bezahlten Links sicher regelmäßig passiert.
- Google Insultation: Eine fremde Suchmaschinenplatzierung kann dadurch verschlechtert werden, indem man - beispielsweise durch Spam-Bots, die offene Kommentarfunktionen in Blogs mit bösem Content füllen - Google mit soviel konkurrierendem Content füllt, dass die Zielwebsite aus den wichtigsten ersten Seiten der Trefferlisten verdrängt wird.
iBusiness-Analyse: Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von Konkurrenten genutzt worden ist.
- Copyright-Anklage: Der böse Konkurrent meldet bei Google oder einer anderen Suchmaschine eine Copyright-Verletzung. Daraufhin wird die Zielwebsite für zehn Tage aus dem Index genommen, um die Vorwürfe zu prüfen.
iBusiness-Analyse: Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von Konkurrenten genutzt worden ist.
- Kopierter Content: Suchmaschinen mögen keine doppelten Inhalte. Der böse Konkurrent kopiert einfach den Inhalt der Zielwebsite und lässt sie indizieren.
iBusiness-Analyse: Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von Konkurrenten genutzt worden ist.
- Denial of Service: Über Zombinetze werden auf der Zielwebsite soviele Anfragen ausgelöst, dass diese den Betrieb einstellen muss.
iBusiness-Analyse: DOS-Attacken werden regelmäßig bekannt, zumeist von Hackern ausgelöst. Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von wirtschaftlichen Konkurrenten genutzt worden ist. In der politischen Auseinandersetzung wird diese Methode öfter genutzt.
- Click Fraud: Der böse Konkurrent kann Klickbetrug simulieren, indem er auf der Zielwebsite massenhaft auf die dort geschalteten Google-Anzeigen klickt.
iBusiness-Analyse: Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von Konkurrenten genutzt worden ist.
- Search Fraud: Der böse Konkurrent gibt in der Suchmaschine automatisch so oft das mit einer Suchanzeige für die Zielwebsite belegte Stichwort ein, bis das Tagesbudget verbraucht ist oder mangels Klickerfolg von Google die Anzeige ausgefiltert wird.
iBusiness-Analyse: Unsere Recherche ergab keinen dokumentierten Fall, in dem diese Methode von Konkurrenten genutzt worden ist. Allerdings ist diese Methode so gut wie unentdeckbar, die Wahrscheinlichkeit also durchaus vorhanden, dass sie bei umkämpften Suchbegriffen verwendet wird.
