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Der E-Commerce ist tot, es lebe der E-Commerce!
10.07.2014 Der lokale Handel hat beste Chancen den E-Commerce zu überleben. Allerdings nur, wenn es sich die Technik des E-Commerce zu eigen macht.
Deswegen wird die Uhr des E-Commerce auch weiterhin ticken. Nicht offensichtlich, aber als Teil der DNA jedes modernen Händlers. Digitale Geschäftsprozesse werden in Zukunft zum Basiswissen gehören. Ein kluge Vernetzung von ERP, Warenwirtschaft, PIM und CRM versetzt auch den örtlichen Händler in die Lage, bei geringem Aufwand digitale Sichtbarkeit und Durchsuchbarkeit seines Sortiments sicherzustellen sowie die Marketing-Insights der realen und digitalen Welt miteinander zu verknüpfen.
Auf der grünen Wiese geplant, kann er sein stationäres Filialnetz außerdem gezielt als Komplementärangebot zum (eigenen) Onlinehandel planen und die Stärken der örtlichen Präsenz gezielt ausspielen. Alte Zöpfe und Konzepte kennt er nicht.
Deswegen werden vermutlich viele Filialhändler der neuen Zeit aus dem Onlinehandel entspringen. In diesem Punkt hat Samwer also recht, wenn er sagt: "Die absolut professionellen Offline-Händler werden überleben, aber 80 Prozent werden es nicht schaffen."
Man könnte auch sagen: Der stationäre Einzelhandel wird nicht sterben. Aber viele stationäre Einzelhändler.
