Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
2006: Immer mehr Online-Journalisten wandern ins Gefängnis
11.12.2006 Die Zahl der inhaftierten Online-Journalisten steigt schneller als die jeder anderen Gruppe. Von 134 Journalisten, die in diesem Jahr ins Gefängnis gesteckt wurden, schrieben 49 für Online-Publikationen.
Feindstaaten der Internet-Meinungsfreiheit sind vor allem China, Kuba sowie die Nachbarländer Eritrea und Äthiopien. Aber auch die USA haben zwei auf ihrer Liste: den AP-Fotografen Bilal Huseein, der nunmehr seit acht Monaten im Irak ohne Verfahren inhaftiert ist und Sami al-Haj, ein Kameramann des arabischen TV-Senders Al-Dschasira, der zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde in Guantanomo Bay einsitzt.
Führend im Journalisten-Wegstecken war im Jahr 2006 China mit 31, gefolgt von Kuba (24), Eritrea (23), Äthiopien (18), Burma (7), Azerbaijan (3), Burundi (3) und den USA (2).
CPJ-Chef Joel Simon hat darüber nachgedacht, warum es zunehmend Online-Journalisten trifft: "Es ist ein kritischer Zeitpunkt im Kampf um die Pressefreiheit, weil autoritäre Staaten im Internet eine wesentliche Frontlinie sehen bei ihren Bemühungen, Informationen zu kontrollieren. China versucht gegen die Überzeugung anzugehen, dass es unmöglich ist, das Internet zu kontrollieren oder zu zensieren. Wenn es ihnen gelingt, dann wird das weitreichende Folgen haben. Nicht nur für dieses Medium, sondern für die Pressefreiheit in der ganzen Welt."
