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Jugend-Digitalstudie: Teens verfügen über 195 Euro monatlich
04.11.2019 Mehr als ein Drittel der Jugendlichen jobbt neben der Schule, muss dafür allerdings einen Nebenjob ergreifen.
Haupteinnahmequelle der deutschen Teens ist das Taschengeld. Das bekommen 80 Prozent von ihnen. 36 Prozent verdienen sich in Nebenjobs etwas hinzu. 13 Prozent sind bereits vollends im Erwerbsleben angekommen und haben einen eigenen regelmäßigen Verdienst, zum Beispiel durch eine Ausbildung oder eine Anstellung.
Mit 16 Jahren haben Jugendliche im Schnitt monatlich 105 Euro zur Verfügung. Mit 17 Jahren können sie bereits mit 178 Euro pro Monat planen. Volljährige Jugendliche haben monatlich 297 Euro in der Tasche. Wer noch zur Schule geht, muss mit etwas weniger Geld auskommen. Knapp die Hälfte der Schüler kommt monatlich auf weniger als 100 Euro, rund ein Drittel liegt bei mehr als 100 Euro. Im Schnitt haben Schüler ein Budget von 154 Euro monatlich.
Damit liegen die Jugendlichen über den Empfehlungen der aktuellen Taschengeldtabelle, die das Jugendamt formuliert. Demnach sind für 16- und 17-Jährige monatlich 35 bis 45 Euro angemessen. Ab 18 Jahren sind es 70 Euro pro Monat.
Diese Differenz kommt vor allem dadurch zustande, dass die Jugendlichen auf anderen Wegen ihr monatliches Budget aufstocken. So sind die Schüler unter den 16- 18-Jährigen zwar besonders stark auf das Taschengeld angewiesen: Für 86 Prozent von ihnen ist es eine Haupteinnahmequelle. Aber für 60 Prozent von ihnen sind auch Geschenke zu Weihnachten und zum Geburtstag eine wichtige Geldquelle. 37 Prozent der Schüler jobben nebenher und bessern damit ihr Taschengeld auf. Acht Prozent haben sogar bereits einen eigenen regelmäßigen Verdienst.

