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Wie viel EMail-Newsletter die Deutschen abonnieren
29.12.2010 Deutsche Nutzer haben im Durchschnitt 6,3 Newsletter pro Kopf abonniert. Dies ergibt die Studie E-Mail Marketing Consumer Report 2010 von dem digitale Direktmarketing-Anbieter Contactlab .
Unerwünschte E-Mails löschen 80 Prozent der Befragten noch vor dem Öffnen. 79 Prozent bestellen einen zuvor abonnierten Newsletter wieder ab, wenn sie diesen nicht länger wünschen. Die Anzahl der Nutzer (53 Prozent), die unerwünschte Newsletter noch vor dem Öffnen löscht, ist gegenüber dem Jahr 2009 (70 Prozent) gesunken. 67 Prozent sind außerdem überzeugt, gegen Phishing-Bedrohungen gewappnet zu sein.
Online eingekauft haben 57 Prozent der Befragten schon einmal über einen direkten Link in einem Newsletter. Deutsche Nutzer kauften durchschnittlich vier Mal über einen Newsletter-Link ein. Die Überraschung an dieser Stelle: Befragte der Altersgruppe 15 bis 24 nur 3,2 Mal. Am häufigsten führt der Hinweis auf Sonderangebote (67 Prozent) in einem Newsletter zum Einkauf. Die Präsentation der Produkte im Newsletter gab 33 Prozent der Kunden den Anreiz für den Einkauf. Bei 17 Prozent der Befragten war die Zeitersparnis durch den Wegfall der eigenen Recherche entscheidend. 38 Prozent der Befragten vertrauen zudem ihrem abonnierten Newsletter.
Die meistgenannten Gründe gegen einen Einkauf durch einen Newsletter-Link:
- Der Kunde bevorzugt selbst Nachforschungen und Preisvergleiche anzustellen (82 Prozent)
- Dem Kunden fehlt die persönliche Kontrolle der Warenqualität (32 Prozent)
- Dem Kunden fehlt die direkte Beziehung zum Verkäufer beim Online-Einkauf (28 Prozent)
- Der abonnierten Newsletter bieten gar keine Links zum direkten Online-Kauf (17 Prozent)
- Dem Kunden ist das Risiko des Warenverlusts zu hoch (15 Prozent)
- Dem Kunden behagt die mangelnde Sicherheit im Internet nicht (13 Prozent)
- Der Einkaufsvorgang ist zu kompliziert (12 Prozent)
- Der Newsletter enthält keine Sonderangebote (11 Prozent)
- Der Newsletter ist zu wenig informativ um zu einem Kauf zu führen (Sieben Prozent)
Lediglich 15 Prozent der Deutschen haben bereits Inhalte aus Newslettern auf sozialen Netzwerken geteilt. Der Hauptgrund für das Weiterleiten hierbei war der interessante Inhalt. Bereits 49 Prozent der Empfänger haben jedoch schon Newsletter mit Informationen zu Rabatten oder Sonderangeboten geteilt. 17 Prozent teilten Newsletter mit ihren Freunden, weil diese grafisch ansprechend waren. Die Mehrheit der Nutzer auf sozialen Netzwerken (73 Prozent) will dort keine Werbenachrichten weitergeben. Ganzen 17 Prozent der Befragten ist der Inhalt der Newsletter zu uninteressant um diese weiterzuleiten. Und bei fünf Prozent der Nutzer scheitert es am technischen Know-How: Sie wissen nicht wie man Inhalte auf sozialen Netzwerken teilt.
Die Bildanzeige in Newslettern aktiviert die Mehrheit der Nutzer (63 Prozent) nur, wenn sie den Absender kennt oder sie der Inhalt interessiert. Die Anzahl derer, die sich im Newsletter enthaltenen Bilder sofort anzeigen lässt ist im Vergleich zu 2009 um elf Prozentpunkte auf 47 Prozent gesunken. Die Anzahl der Nutzer, welche die Bildanzeige in Newslettern nach dem Empfang aktivieren ist um vier Prozentpunkte auf 39 Prozent gestiegen.
Die beliebtesten Themenbereiche bei Newsletter-Abos in Deutschland sind Dienstleistungen von Internetanbietern (36 Prozent), Reisen und Tourismus (36 Prozent) sowie Netzgemeinschaften (35 Prozent).
Für die Studie wurden knapp 1000 der täglichen Internetnutzer in Deutschland befragt.
