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Zeitungsverlage wollen in Digital und E-Commerce investieren

27.01.2016 Die deutschen Zeitungsverlage konzentrieren sich auf den Ausbau ihres Digitalgeschäfts. Dabei setzen sie weiterhin stark auf die Kraft ihrer Marken. Dies ist eines der Kernergebnisse der Studie "Trends der Zeitungsbranche 2016", die der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)   und die Unternehmensberatung Schickler   vorgestellt haben.

Immer mehr Verlage wollen mit Facebook Instant Articles zusammenarbeiten. (Bild: Facebook)
Bild: Facebook
Immer mehr Verlage wollen mit Facebook Instant Articles zusammenarbeiten.
Das Kerngeschäft der Verlage, der Journalismus, bleibe auch weiterhin im Zentrum der verlegerischen Aktivitäten, doch stellten sich die Verlage noch breiter auf, besagt die Studie. Neben dem Ausbau des klassischen Verlagsgeschäfts, Print wie Digital, stehe der Aufbau neuer Geschäftsfelder vor allem im Bereich E-Commerce und Logistik bei vielen Verlagen im Fokus. Zwei Drittel der Verlage planten für 2016, neue zielgruppenspezifische Produkte nah an ihrer Marke zu entwickeln. Dabei gehe es vor allem um digitale Produkte für jüngere Zielgruppen. Die Studie bestätigt vier Trends:
  1. Es gibt ein anhaltendes digitales Wachstum im Kerngeschäft.
  2. Verlage bauen ihre Reichweite auf neuen digitalen Plattformen aus.
  3. Die Markenbildung steht im Fokus, um das Kerngeschäft zu stärken.
  4. E-Commerce ist der vorherrschende Trend außerhalb des Kerngeschäfts.
60 Prozent der Verlage planen, mit Content-Aggregatoren wie beispielsweise Blendle   zusammenzuarbeiten beziehungsweise ihre Inhalte auf Plattformen wie Facebook   Instant Articles einzubringen. Auffällig sei, dass vor allem größere Verlage diesen Weg gingen. Zum Thema E-Commerce stellte Alexander Kahlmann, Partner bei Schickler, fest: "Die Verlage haben die strategische Bedeutung erkannt und wollen ihre Kompetenz in Sachen lokale Marktplätze und Logistik als Wettbewerbsvorteil nutzen." Die Mehrheit der Zeitungsunternehmen planten, in den nächsten Jahren im Bereich E-Commerce und Logistik zu investieren.
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