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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Studie: Klare Markenführung macht erfolgreicher
31.10.2025 Der Deutsche Markenmonitor 2026 liefert erstmals den wissenschaftlichen Beweis: Unternehmen mit einer starken Markenführung wachsen nachhaltiger, erzielen höhere Margen und sichern sich langfristige Wettbewerbsvorteile.
Die Studie belegt erstmals in Zahlen, was viele Führungskräfte bislang nur ahnten: Starke Markenunternehmen erzielen häufiger nachhaltiges Wachstum, höhere Gewinne und stärkere Marktpositionen. Sie wachsen nachhaltiger, erzielen höhere Margen und sind wirtschaftlich resilienter. Trotzdem steuern die meisten Unternehmen ihre Marke ohne klare Kennzahlen, Prozesse oder Governance. "Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist Marke mehr als ein Kommunikationsinstrument - sie ist Kompass, Orientierung und Werttreiber für Unternehmen", betont Lutz Dietzold , Hauptgeschäftsführer des German Design Council. Auch Hans Meier-Kortwig , Gründer und Geschäftsführer der gmk Markenberatung, sieht Handlungsbedarf: "Wer Marke nicht konsequent in Innovation, Angebote und Mitarbeitendenführung integriert, lässt Potenzial liegen."
Kernergebnisse des Deutschen Markenmonitors 2026
- Wirtschaftlicher Erfolg durch starke Marken:
45 Prozent aller starken Markenunternehmen realisieren nachhaltiges Wachstum. Bei weniger starken Markenunternehmen gelingt dies nur 17 Prozent.
- Künstliche Intelligenz kommt - aber ohne klare Strategie: 67 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz in Marketing oder Kommunikation gesammelt. Nur 25 Prozent integrieren KI jedoch systematisch in Innovations-, Produkt- oder Designprozesse.
- Mangel an Markentrainings: Ein Drittel aller befragten Unternehmen verzichtet vollständig auf Markentrainings. Dabei schulen starke Markenunternehmen ihre Mitarbeitenden deutlich häufiger und machen Markenwissen intern erlebbar.
- Unklare Markenportfolios: Knapp 30 Prozent der Mehrmarkenunternehmen halten ihr Portfolio für zu groß. Zwei Drittel verfügen über keine klaren Richtlinien, wie mit zugekauften Marken oder Post-Merger-Integrationen umzugehen ist.
