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B2B-E-Commerce wächst auf 1.300 Milliarden Euro Umsatz
15.05.2019 Das IFH Köln legt mit einer aktuellen Studie neue Zahlen zum B2B-ECommerce vor. Die ECommerce-Umsätze erreichen einen Anteil von stolzen 24 Prozent am Gesamtumsatz. 320 Milliarden Euro wurden 2018 über Websites, Onlineshops oder Markplätze generiert. Der B2B-ECommerce wächst dabei (deutlich) stärker als im B2C-Onlinehandel.
"Der B2B-E-Commerce-Markt ist weitaus komplexer als der Onlinehandel mit Endverbrauchern (B2C). Zwischen Geschäftskunden bestehen häufig längerfristige Geschäftsbeziehungen mit immer wiederkehrenden Käufen. Dennoch erwarten auch die B2B-Kunden bequeme Online-Bestellmöglichkeiten, die sie aus ihrem privaten Leben kennen," erklärt Hansjürgen Heinick , B2B-E-Commerce-Experte des IFH Köln.
Wachstumsimpulse über Onlineshops und Marktplätze
Rund ein Viertel der B2B-ECommerce-Umsätze werden über Websites, Onlineshops und Marktplätze (ohne EDI) generiert. Dieser Anteil scheint zunächst gering - das Umsatzvolumen aber ist mit rund 320 Milliarden Euro beachtlich. Auch das Wachstum von durchschnittlich mehr als 15 Prozent jährlich seit 2012 ist beeindruckend.Über 50 Prozent der Umsätze, die über Websites, Onlineshops und Marktplätze realisiert werden, entfallen auf güterbasierten Internethandel von Industrieunternehmen und Großhändlern. Das entspricht rund 180 Milliarden Euro. Dabei realisiert - anders als bei der E-Commerce-Betrachtung inkl. EDI - der Großhandel den größeren Anteil des B2B-Internethandels.
