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EMail-Nutzung - Wie sich Deutsche, Österreicher und Schweizer unterscheiden

29.08.17 Deutsche, Österreicher und Schweizer sprechen zwar dieselbe Sprache, unterscheiden sich aber deutlich bei Dialekt und Gebräuchen. United Internet Media zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser wollte wissen, wie es sich bei der digitalen Kommunikation verhält und ließ über 3.000 EMail-Nutzer in den drei Ländern befragen.

 (Bild: geralt / Pixabay)
Bild: geralt / Pixabay
EMail-Anbieter müssen in den DACH-Ländern unterschiedliche Erwartungen erfüllen. Die Studie 'E-Mail für Dich - Insights zur privaten Kommunikation im DACH-Raum' untersuchte drei Faktoren, die zur Wahl des privaten EMail-Anbieters führen: 'Einfachheit & Bequemlichkeit', 'Produktleistung/Sicherheit' sowie 'Empfehlung/Image'. Durch Clusterung ließen sich vier verschiedene Nutzertypen herausbilden, an denen sich die Vorlieben in den einzelnen Ländern ablesen lassen.

Die 'Anspruchsvollen', die auf alle Faktoren Wert legen, sind in allen drei Märkten zu etwa gleichen Anteilen zu finden. Die 'Usability-Orientierten' sind vor allem an einem einfachen und bequemen Dienst interessiert. Diese Gruppe gibt es in Österreich in stärkerem Maße als in Deutschland und der Schweiz. In Österreich und in der Schweiz sind die 'Unkomplizierten', denen alle Punkte im Vergleich weniger wichtig sind, tendenziell häufiger vertreten als in Deutschland. Bei den 'Hardfacts-Orientierten' zählen dagegen vor allem 'Produktleistung/Sicherheit' und 'Einfachheit/Bequemlichkeit', aber weniger das Image oder Empfehlungen. Sie sind am häufigsten in Deutschland anzutreffen.

Bei der Außer-Haus-Nutzung der E-Mail liegen die Schweizer vorn

Die EMail-Nutzung unterscheidet sich auch nach der Situation deutlich. Am häufigsten werden Mails insgesamt zu Hause gelesen. Bei der Außer-Haus-Nutzung sind die Schweizer am aktivsten, die Deutschen rangieren im Mittelfeld und die Österreicher am Ende der Rangliste.

Bei der Wahl der Screens zeigen sich länderübergreifende Trends: Zum Lesen von E-Mails wird auf alle Screens, also PC/Laptop, Smartphone und Tablet zurückgegriffen, zum Schreiben nutzen die DACH-Einwohner eher PC/Laptop und Smartphone, das Tablet hat als Schreibgerät eine geringere Relevanz.

Top-Anwendung mit EMail-Bezug ist der Online-Shop

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Die E-Mail ist Grundlage für viele weitere Dienste im Internet. Am häufigsten wird sie dabei als Login-Name im Online-Shopping eingesetzt. In Deutschland folgen hinter den Online-Shops (83,8 Prozent) Online-Auktionen (68,9 Prozent) und Soziale Netzwerke (66,6 Prozent). In Österreich lautet die Reihenfolge: Online-Shops (81,9 Prozent), Soziale Netzwerke (64,9 Prozent) und Öffentliche Einrichtungen (59,4 Prozent). In der Schweiz kommt die E-Mail bei Online-Shops (80,5 Prozent Prozent), Sozialen Netzwerken (73,7 Prozent) und App-Stores (65,2 Prozent) am häufigsten zum Einsatz. Zu den Top-Anwendungen insgesamt gehören außerdem Online-Mediatheken/Streaming, Online-Banking und Tickets.

(Autor: Dominik Grollmann )

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