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Publishing und Paid Content: Google macht das Abonnieren leicht

02.10.2017 Google will es mit einigen Änderungen in seiner Newssuche Verlagen leichter machen, journalistischen Content zu verkaufen, kündigt das Unternehmen im Unternehmensblog   an.

 (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
  • Google beendet sein 'First Click Free'-Modell. Dabei konnten Zeitungen einstellen, ob ein Nutzer eine bestimmte Anzahl von Artikeln pro Tag aus der Google- und Newssuche auch dann aufrufen kann, wenn diese eigentlich kostenpflichtig sind. Um es nutzen zu können, mussten drei Artikel pro Tag mindestens kostenlos per Suche aufrufbar sein.
  • Dieses Mindest-Kontingent fällt weg - Zeitungen können beispielsweise verfügen, dass Nutzer nur einen Artikel pro Monat aufrufen können (Google empfiehlt auf grund eigener Forschung und Experimente mit Verlagspartnern zehn pro Monat)
  • Da lacht der SEO: Als eine der bedeutendsten Nebenwirkungen der Änderung sind nun auch Seiten wieder per Google-Suche auffindbar, die hinter einer Paywall versteckt sind - Nutzer können also Inhalte finden (aber nicht lesen), selbst wenn der Publisher sie für freien und allgemeinen Zugriff via SERP sperren
  • Außerdem wird es die Option geben, den Nutzern eine Art Abo-Formular vorzusetzen, wenn die Bezahlinhalte klicken. Der Clou dabei: Da Google über haufenweise Payment- und Adressdaten seiner Nutzer verfügt, wird in der Regel eine Registrierung/der Abschluss eines Abo mit nur einem Klick möglich sein. Diese Einfachheit soll helfen, Nutzer von Verlagscontent zu zahlenden Nutzern zu konvertieren.
Ob die Nutzer derzeit tatsächlich vom Aufwand ein Abo abzuschließen, abgeschreckt werden, ist indes fraglich.
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