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Anti-GAFA-Strategien: Wie wir Google, Amazon, Facebook und Apple besiegen können

12.04.2016 Google, Amazon, Facebook und Apple: Von mindestens einem der 'GAFA'-Konzerne hängt jede Web-Marke irgendwie ab. Doch alle haben Schwächen, die Wege aus der Abhängigkeit eröffnen. Mit einer Ausnahme.

Auch Kleine haben eine Chance gegen die Großen: Tom gegen Jerry oder David gegen Goliath sind beliebte Beispiele. Es braucht nur die richtige Strategie (Bild: Pixabay/CC0)
Bild: Pixabay/CC0
Auch Kleine haben eine Chance gegen die Großen: Tom gegen Jerry oder David gegen Goliath sind beliebte Beispiele. Es braucht nur die richtige Strategie

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Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
Die GAFA-Konzerne sind fast alle groß darin, Marken von sich abhängig zu machen - doch es gibt zum Glück (wenn auch schlecht beschilderte) Notausgänge.
Wer im Internet mit Waren, Dienstleistungen oder Inhalten Geschäfte macht, kommt nicht darum herum: Früher oder später muss sich eine Marke auf Marketing-, Commerce- oder Distributions-Ebene mit einem der vier großen Internetgiganten befassen: Google  , Amazon  , Facebook   und Apple  , gerne unter dem Akronym 'GAFA' zusammengefasst. Man kann dabei zwischen zwei grundsätzlichen Philosophien wählen:
  1. Man umarmt die GAFA und schöpft voll aus, was sie an Benefits anbieten - dabei muss der fällige Preis entrichtet werden. Das können Provisionen, Daten oder eine Aufgabe der Souveränität sein.
  2. Man verweigert sich und muss auf eigene Faust Markenaufbau betreiben.
Letzteres ist zum Teil kaum möglich: Immer wieder bestätigen etwa ECommerce-Experten und Shopbetreiber, dass man kaum um eine Präsenz auf Amazons Marktplatz herumkommt, will man gefunden werden. Und das obwohl der Onlineriese Händlern routinemäßig die Konditionen vorschreiben oder Produkte und Sortimente plagiieren soll (siehe iBusiness-Analyse Amazon-Marketplace: Die miesen Tricks des Retail-Giganten).

Bei einem Google läuft das Ganze ähnlich, aber doch etwas anders: Zwar behaupten SEOs und Werbetreibende immer wieder gerne, wie abhängig man doch von den Launen des Suchmaschinen-Betreibers sei. Das Ausmaß der Abhängigkeit zeigt sich, wenn sich Google etwa entscheidet, Anzeigen-Plätze zu reduzieren und den Betroffenen der Zornesschaum vor dem Mund steht (siehe Googles Adwords-Revolution:). Doch Google arbeitet de facto weniger an der Unterdrückung des Wettbewerbs als vielmehr an der Optimierung der Nutzererfahrung und funktioniert nach klareren Regeln, denen man als Marke nachkommen kann.

Doch mit wem man sich auch immer als Web-Unternehmer herumschlagen muss: Eine Abhängigkeit ist von keinem der GAFAs wünschenswert, unterwirft man sich doch den Spielregeln von Playern, die meist ähnliche Interessen wie man selbst verfolgen (verkaufen, Daten sammeln, Nutzerbindungen erstellen) ohne eine Garantie auf Verbindlichkeit dieser Spielregeln. Die gute Nachricht: Alle GAFAs haben Achillesfersen und für jede Strategie, in der sie unerlässlich sind, gibt es ein emanzipiertes Gegenstück.
Relevant für DominanzfaktorDominanz über...
Google
(Grafik: HighText Verlag)
Marken im Allgemeinen extrem hochUnbezahlte Suche (SERPs), bezahlte Suche (SEA),
Amazon
(Grafik: HighText Verlag)
Shopshoch (im Ecommerce)Marktplatz, Produktsuche
Facebook
(Grafik: HighText Verlag)
Blogger, Zeitungen, PublishermittelInstant Articles
Apple
(Grafik: HighText Verlag)
App-Entwickler, App-MarketingniedrigAppstore, iTunes
Thema: Anti-GAFA-Strategien: Wie wir Google, Amazon, Facebook und Apple besiegen können
1. Teil: Anti-GAFA-Strategien (I): Die Anti-Google-Strategie 2. Teil: Anti-GAFA-Strategien (II): Die Anti-Amazon-Strategie 3. Teil: Anti-GAFA-Strategien (III): Die Anti-Facebook-Strategie 4. Teil: Anti-GAFA-Strategien (IV): Die Anti-Apple-Strategie

Kommentar von Sebastian Halm

Die GAFA-Lektion

Lernen kann man von den großen Vier, dass Bindungen eine große Kraft ausüben.

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Sebastian Halm (HighText Verlag OHG)
Bild: HighText Verlag OHG
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