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Willkommen von jenseits des Grabes

27.06.2007 Sie sehen und lesen im folgenden einen Beitrag von einem der eigentlich Aufnahme finden sollte in die Sendereihe "Die letzten ihrer Art". Kurz vor dem Aussterben möchte ich Ihnen noch kurz mitteilen - natürlich geschrieben, nicht als Bewegtbild - was ich zu meinem von Microsoft verkündeten Tod zu sagen habe.

Die Aussage von Axel Berg auf dem DMMK   ist entweder raffiniert (so schafft sich Microsoft   PR, die von ihrem bleischwer in den Läden liegenden Vista ablenkt). Oder in höchstem Maße Quatsch.

Herr Berg beantwortet damit nämlich eine Frage, die sich überhaupt nicht stellt. Die Fragen über die Zukunft des Internet heißt: "Wer produziert Inhalte?" "Wie sehen Geschäftsmodelle aus?" "Wie ist das Verhältnis zwischen Produzenten und Nutzern?". Und eben nicht: "Auf welchen physikalischen Trägermedium wird das Ganze dann gekippt?"

Vielleicht ist das genau der Grund, weswegen Microsoft und MSN im Internet gemessen an ihrer Größe so wenig gebacken kriegen: Sie denken eben immer noch in Produkten (die man verkaufen kann) und nicht in Kommunikationsprozessen. Im Internet ist das tödlich. Denn wer so etwas tut, der stirbt früher oder später tatsächlich aus.
Thema:

Microsoft: Printmedien sind eine "aussterbende Gattung"

Mit seiner Aussage auf dem DMMK, Printmedien seien Teil einer "aussterbenden Gattung", die Zukunft gehöre dem Video, hat der Microsoft-Geschäftsführer Achim Berg für Branchen-Gesprächstoff gesorgt. Doch die iBusiness-Umfrage belegt: Die Vertretung Print schüttelt über Bergs Argumente lächelnd den Kopf. Sogar die Video-Fraktion reagiert verhalten.

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Kommentar von Joachim Graf

Willkommen von jenseits des Grabes

Sie sehen und lesen im folgenden einen Beitrag von einem der eigentlich Aufnahme finden sollte in die Sendereihe "Die letzten ihrer Art". Kurz vor dem Aussterben möchte ich Ihnen noch kurz mitteilen - natürlich geschrieben, nicht als Bewegtbild - was ich zu meinem von Microsoft verkündeten Tod zu sagen habe.

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 (jg)
Bild: jg
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