Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
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Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

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Studie: Wie Arbeitssuchende ein neues Unternehmen finden

03.01.2018 Wie finden Stellensuchende Ihr Wunschunternehmen? Dazu haben CareerBuilder   und die Macromedia Hochschule München   insgesamt 1.465 Kandidaten in Deutschland im Alter von 14 bis 65 Jahren befragt.

 (Bild: BlueJeans Network)
Bild: BlueJeans Network
Die Suche war erfolgreich und Reihe passender Stellenanzeigen ist gefunden. Was ist nur letztendlich ausschlaggebend dafür, dass ein potenzieller Kandidat tatsächlich eine Bewerbung abschickt? Priorität bei der Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung haben, wie zu erwarten, Hard Facts wie Arbeitsort (76,57 Prozent), Gehalt bzw. Verdienstmöglichkeiten (73,01 Prozent) oder Anforderungsprofil (59,21 Prozent). Dennoch: Jeder Vierte findet Ruf bzw. Bekanntheit (25,94 Prozent) und Präsentation des Unternehmens (25,27 Prozent) sowie Zusatzleistungen für Arbeitnehmer (24,27 Prozent) wichtig.
Wie Bewerber Bewerbung und Auswahlverfahren im Recruitingprozess empfinden
Wie Bewerber Bewerbung und Auswahlverfahren im Recruitingprozess empfinden (Grafik: Careerbulder/MDH)

Die Bereitschaft, viel Zeit in eine Bewerbung zu investieren, wird auch heute von Personalverantwortlichen zum Teil noch als Qualitätsmerkmal interpretiert. Problem: Gerade erfahrene Kandidaten wissen, dass es mit modernen Bewerbermanagement-Systemen auch anders gehen kann. Dennoch sind immerhin mehr als die Hälfte der Kandidaten (knapp 60%) bereit, bis zu eine Stunde Arbeitszeit für den Bewerbungsprozess aufzubringen. Nur knapp 20% würden mehr als zwei Stunden investieren. Arbeitgeber, die also ein Online-Bewerbungsportal nutzen, sollten die Anzahl der Eingabemasken und -felder auf ein Minimum begrenzen. Denn immerhin 6,28 Prozent der Befragten sind nicht bereit, mehr als 15 Minuten in ihre Bewerbung zu investieren. Aber: In der Regel ist davon auszugehen, dass gerade die vielversprechenden Kandidaten mit anderen Karriere-Optionen zu diesen 6,28 Prozent gehören. Nach den Gründen für den Abbruch einer Bewerbung befragt nannten übrigens 33,5 Prozent einen zu langen Bewerbungsaufwand.

Kleiner Aufwand, große Wirkung: Die Eingangsbestätigung

Bewerber, die kurzfristig eine Bestätigungsmail erhalten, bewerten den gesamten Bewerbungsprozess um rund 10-20 Prozentpunkte besser als Befragte, die eine solche Bestätigung erst später erhalten oder gar nie. Diese Erkenntnis zeigt, welche Auswirkungen die Eingangsbestätigung auf die gesamte Candidate Journey haben kann. Knapp die Hälfte der Kandidaten (49,79 Prozent) erhält nur selten oder sogar nie sofort eine E-Mail, die den Eingang ihrer Bewerbung bestätigt. Erschreckend hoch ist auch die Zahl derer, die häufig gar keine Bestätigung oder gar nie eine solche erhalten: Rund ein Drittel der Befragten (31,72 Prozent). Arbeitgeber, die eine persönliche Eingangsbestätigung

"In einem Bewerbermarkt sind Kandidaten Kunden, keine Bittsteller mehr", so Karsten Borgmann , Geschäftsführer der CareerBuilder Germany GmbH. "Gerade in Zeiten des E-Commerce erwarten Bewerber deshalb auch einen gewissen Komfort und gewisse Standards von Online-Bewerbungsprozessen." Benutzerfreundlichkeit und damit auch schnelle Bewerbungsprozesse gehören dazu ebenso wie die Eingangsbestätigung der Online-Bewerbung. Arbeitnehmer, die diesen Trend erkennen und kundenfreundlich agieren, haben am Ende besonders bei gut qualifizierten Kandidaten mit mehr als einer Karriere-Option die besseren Karten.
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