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Entlassungswelle bei Pixelpark

von Gerlinde B. (ehem. iBusiness-Redakteur)

11.05.2001 (iBusiness) Noch im März hatte Pixelpark-Chef Paulus Neef versprochen, dass es nach den Umsatzeinbrüchen im letzten Jahr zwar zu Entlassungen kommen werde, aber nicht in großem Stil. Jetzt meldet die Berliner Multimedia-Agentur einen Abbau von 200 Arbeitsplätzen bis zum Ende des dritten Quartals 2001 deutschlandweit. Dass dies sozialverträglich vonstatten geht, dafür will der neugegründete Betriebsrat sorgen, der ab heute im Amt ist.

Der Abbau von Arbeitsplätzen sei notwendig, "um unsere Ziele des Effizienzprogramms zu verwirklichen: den Auslastungsgrad zu erhöhen, eine flexible Organisation aufzubauen und bis zum Jahresende profitabel zu werden", so Paulus Neef. Der Vorstandsvorsitzende der Pixelpark AG   , der Betriebsräte noch vor kurzem für überflüssig gehalten hat (IBEX 04/2001), erklärte sich bereit "partnerschaftlich mit dem neuen Betriebsrat zusammenarbeiten", um den Abbau sozialverträglich zu gestalten. Bleibt ihm nach dem Betriebsverfassungsgesetzt auch gar nichts anderes übrig.

Was das bedeutet, wollte Pixelpark-Sprecherin Sabine Klisch auf Anfrage der iBusiness-Redaktion nicht sagen. Sie verwies dabei auf die Bilanzpressekonferenz des ersten Quartals am 22. Mai 2001. „Wir spüren eine leicht steigende Nachfrage im Markt, unser Effizienzprogramm zeigt erste positive Effekte, und wir gehen deshalb nach wie vor davon aus, am Ende des Jahres ein positives EBITDA zu erzielen."

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