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Kahlschlag: Pixelpark schmeisst jeden zweiten Mitarbeiter raus

05.12.2001 (iBusiness) Die Berliner Multimedia-Agentur Pixelpark will offenbar bis zu 500 weitere Mitarbeiter entlassen. Die 'Süddeutsche Zeitung' berichtete in ihrer Mittwochausgabe, bei der am Neuen Markt notierten Firma solle mehr als jede zweite der noch verbleibenden 950 Stellen verschwinden.

"Das ist keine einfache Zeit", zitierte die Zeitung Vorstandschef Paulus Neef. Voraussichtlich am Freitag werde das Unternehmen die Einzelheiten des zweiten Restrukturierungsprogramms verkünden.

Nachdem die Erlöse der Firma im zweiten Halbjahr 2001 um gut ein Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen seien, hatte Pixelpark-Mehrheitseigner Bertelsmann entscheidende Sanierungsschnitte verlangt. Der Medienkonzern hat das IT-Unternehmen bereits zwei Mal durch eine Kapitalspritze gerettet.

Im März hatte Pixelpark-Chef Paulus Neef versprochen, dass es nach den Umsatzeinbrüchen im letzten Jahr zwar zu Entlassungen kommen werde, aber nicht in großem Stil. Im Juni dann meldete die Berliner Multimedia-Agentur einen Abbau von 200 Arbeitsplätzen bis zum Ende des dritten Quartals 2001 deutschlandweit (iBusiness berichtete).

Pixelpark war bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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