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Was die Digitalisierung in deutschen Unternehmen ausbremst

12.12.2019 In einer Studie zum aktuellen Stand der Digitalen Transformation in deutschen Unternehmen wurde untersucht, wie weit die Digitalisierung in deutschen Firmen fortgeschritten ist, was die Ziele digitaler Initiativen sind, welche Hindernisse es gibt und wie Unternehmen diese überwinden.

 (Bild: Rainer Sturm/pixelio.de)
Bild: Rainer Sturm/PIXELIO
Die aktuelle Untersuchung von Riverbed zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser zeigt: Deutsche Firmen müssten am Ball bleiben, um von den neuen Geschäftsmöglichkeiten im internationalen Wettbewerb zu profitieren. Aber nur die Hälfte der Befragten (53 Prozent) hat bisher eine Digital-Strategie definiert. Weitere 24 Prozent erledigen dies erst in den kommenden zwölf Monaten. Die Ergebnisse sind erstaunlich, denn zugleich sind 92 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass eine Digital-Strategie grundsätzlich nötig wäre. Die Studie-Ergebnisse im Überblick:

Welche Ziele verfolgen Unternehmen bei der Digitalen Transformation?
  • die Digitalisierung der Kundenbeziehung (47 Prozent)
  • die Optimierung der Prozess- und Wertschöpfungskette (42 Prozent)
  • die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit (39 Prozent)
  • die Entwicklung neuer digitaler Produkte (39 Prozent)

Bei diesen erhofften Vorteilen, verwundert es, dass die Transformation in Deutschland im internationalen Vergleich nur langsam voranschreitet. Was hindert deutsche Unternehmen daran, ihre Ziele tatsächlich umzusetzen?
  • Unsicherheit im Umgang mit Cloud Computing, Mobility Technologien, sowie loT- und AI-Services (48 Prozent)
  • Management oder der Betriebsrat blockieren das nötige Budget (31 Prozent)
  • Fehlende Tools, um die nötige Performance und User Experience zu liefern (28 Prozent)
  • fehlenden Kenntnisse (17 Prozent)
  • die Identifikation geeigneter Technologien (16 Prozent)

Anhand welcher Metriken messen Unternehmen den Erfolg ihrer Digitalisierungs-Initiativen?
  • Zufriedenheit der Anwender/ User Experience (56 Prozent)
  • Performance und Latenz der Anwendungen (55 Prozent)
  • Stabilität und Uptime der Lösungen (41 Prozent).
  • Nutzungsrate und das Engagement der User auf den bereitgestellten Services oder die Performance der Services (26 Prozent)

Welche Tools nutzen Unternehmen, um dies zu messen?
  • Insel-Lösungen für Cloud Management Services (49 Prozent)
  • Network Performance Monitoring (38 Prozent)
  • Customer Experience Management (31 Prozent)
  • Application Performance Monitoring (22 Prozent)
  • User Experience Management (21 Prozent)
  • End User Experience Monitoring Services (16 Prozent)
  • Einheitliche Suite für Monitoring-Services, die alle Tools kombiniert (11 Prozent)

Die Untersuchung zeigt, dass oft das Wissen oder die Tools fehlen, um die nötige Performance liefern zu können.

Für die Studie wurden insgesamt 170 Entscheider aus den Bereichen Business und IT/Technologie in deutschen Unternehmen befragt. Die Teilnehmer stammen aus den Branchen IT, Telekommunikation/Medien, professionelle Dienstleistungen, Banken/Versicherungen, Logistik/Verkehr, Öffentlicher Sektor, Bildungswesen, Konsumgüter/Handel, Pharmaindustrie/Gesundheitswesen, Automobilzulieferer sowie aus Versorger/Energiewirtschaft.

(Autor: Susan Rönisch )

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