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Oculus VR-Brillen: Datenschützer erzwingen Verkaufsstopp

04.09.2020 Weil Oculus-Brillen nur noch mit einem Facebook-Account in Betrieb genommen werden können, werden diese seit Dienstag nicht mehr offiziell verkauft. Lediglich Lagerbestände sind noch im Handel erhältlich.

 (Bild: Pixabay / Eugene Capon)
Bild: Pixabay / Eugene Capon
Die Virtual-Reality-Brillen der Facebook-Tochter Oculus zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser werden in Deutschland ab sofort nicht mehr verkauft. Auslöser ist offenbar die jüngste Ankündigung, nach der Facebook zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser die Oculus-Profile mit den Facebook-Profilen verschmelzen will, berichtet die Tageszeitung "Welt zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser ". Neu erworbene Brillen können daher nur noch mit einem Facebook-Account in Betrieb genommen werden.

Dieses Vorgehen hat den Hamburger Datenschützer Johannes Caspar 'Johannes Caspar' in Expertenprofilen nachschlagen auf den Plan gerufen. Er sieht - wie in der Vergangenheit schon beim Datenaustausch zwischen Facebook und WhatsApp zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser - die Privatsphäre der Nutzer verletzt. Caspar bezeichnete die Koppelung der Accounts als "äußerst problematisch" und verwies auf die europäische Datenschutz-Grundverordnung.

Schnelle Entscheidung nicht zu erwarten

Da Facebook die Europageschäfte nicht aus Deutschland, sondern aus Irland steuert, sind letztlich die dortigen Behörden zuständig, die nun einen Entscheidungsentwurf vorlegen müssen. Caspar erwartet keine schnelle Reaktion: "Da in den letzten beiden Jahren zur Thematik der Weitergabe der Daten zwischen WhatsApp und Facebook kein solcher Entscheidungsvorschlag vorgelegt wurde, habe ich wenig Zuversicht, dass es hier zu einer zügigen Lösung kommt", sagte er gegenüber der "Welt".

Facebook will Oculus tiefer in sein Social-Network integrieren

Bisher mussten die Oculus-Profile nicht mit Facebook-Accounts verknüpft werden. Vor zwei Wochen hatte das Unternehmen dann angekündigt, dass sich jeder Neukunde zur Inbetriebnahme mit einem Facebook-Account anmelden muss. Bestehende Nutzer haben dagegen Zeit bis zum 1. Januar 2023, ihre Oculus- und Facebook-Konten zusammenzuführen. Eigenen Angaben zufolge, will Facebook die Account-Informationen nutzen, um neue und verbesserte Funktionen wie Chats und Events nutzen zu können.

Von dem Verkaufsstopp sind eventuelle Restbestände in Geschäften nicht betroffen. Auch Geschäftskunden können weiterhin die VR-Brillen erwerben.

(Autor: Dominik Grollmann )

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