Last Mile Delivery: Autonomes Lieferfahrzeug startet in der Schweiz

07.12.2022 Schweizer Lösung für die "letzte Meile": Ab Frühling 2023 ist das futuristische Liefer-Gefährt des Tech-Startups Loxo erstmals auf öffentlichen Straßen unterwegs.

Das autonome Lieferfahrzeug 'Loxo Alpha' (Bild: Loxo)
Bild: Loxo
Das autonome Lieferfahrzeug 'Loxo Alpha'
Das autonome Lieferfahrzeug 'Loxo Alpha' wurde in der Schweiz entwickelt und wird auch dort produziert. Laut dem Tech-Startup Loxo zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser ist es eines der ersten in Europa, das im Bereich "Last Mile Delivery" für öffentliche Straßen zugelassen ist. Das futuristische Gefährt soll jedoch nicht nur auf Schweizer Straßen unterwegs sein, sondern auch in anderen europäischen Märkten. Im Fokus stehen Deutschland und das Vereinigte Königreich.

Ab Frühjahr 2023 auf Schweizer Straßen unterwegs (Bild: Loxo)
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Ab Frühjahr 2023 auf Schweizer Straßen unterwegs

Die Ziele des jungen Unternehmens sind hoch gesteckt: Loxo Alpha soll zum Standard für Heimlieferungen werden und den E-Commerce-Markt "revolutionieren". "Dank elektrischem Antrieb, optimalem Ladevermögen und der eigenständigen, unbemannten Fahrweise erhöht Loxo die Effizienz und Flexibilität von Heimlieferungen. Zudem wird der CO2-Fußabdruck durch das Prinzip der geteilten Mobilität gesenkt", sagt Amin Amini‘Amin Amini’ in Expertenprofilen nachschlagen , Co-Gründer und CEO von Loxo. Das Fahrzeug ermögliche "skalierbare, zeitunabhängige und margenstarke Lieferungen", ergänzt Lara Amini-Rentsch‘Lara Amini-Rentsch’ in Expertenprofilen nachschlagen , Co-Gründerin und Businesslead. "KäuferInnen können selbst bestimmen, wann sie ihre Bestellung erhalten und müssen hierfür sogar weniger bezahlen." Auch Fahrermangel spiele dann keine Rolle mehr.

Das autonome Fahrzeug bietet verschiedene Serviceleistungen, genannt auch 'Autonomous Delivery as a Service (ADaaS)'. Es kann für Lieferungen vom Warenanbieter zum Endkonsumenten oder Geschäftskunden eingesetzt werden, eigne sich aber auch für Hub-Hub-Transporte. Zu dem Gesamtpaket, das es ab Frühjahr 2023 im Pre-Sale gibt, gehören neben dem Fahrzeug auch Wartung und Instandhaltung, ein Software-Service-Paket sowie ein "Kundenerfolgspaket", das unter anderem die Erarbeitung eines kundenspezifischen Use-Cases umfasst.

Loxo kann in die IT des Kunden integriert werden. "Zudem ist es das weltweit erste Fahrzeug ohne rotierende Sensoren", erklärt Claudio Panizza‘Claudio Panizza’ in Expertenprofilen nachschlagen , CTO und Mitgründer. Stattdessen ist das autonome Fahrzeug mit einer speziellen Kombination aus Radar, Lidar, Sonar, Kamera und einem Algorithmus ausgestattet. Es erkennt Personen und Objekte in einem Sichtfeld von 360 Grad. Droht Gefahr, wird sofort ein Nothalt eingeleitet. Jede Fahrt wird zudem von geschultem Personal überwacht, das bei Bedarf eingreifen kann.

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