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Twitter-Effekt: Social-Media-Marketing erleidet Vertrauensverlust

22.12.2022 Zwar planen 91 Prozent der MediaexpertInnen im kommenden Jahr weiterin auf sozialen Plattformen zu werben, aber mehr als drei Viertel glauben, dass sich das schwindende Konsumenten-Vertrauen in soziale Medien negativ auf ihre Werbespendings auswirken wird, sagt eine aktuelle Studie.

 (Bild: Elf-Moondance/Pixabay)
Bild: Elf-Moondance/Pixabay
MediaexpertInnen weltweit sehen im schwindenden Vertrauen der KonsumentInnen die größte Herausforderung für Marketer, die Social Media-Plattformen nutzen. Dies ist das zentrale Ergebnis des "Industry Pulse Report 2023 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser ", den Integral Ad Science, ein Unternehmen im Bereich der digitalen Mediaqualität, herausgegeben hat. Die Studie zeigt aber auch: Trotz dieser Bedenken setzt die überwiegende Mehrheit der befragten Marketer jedoch weiterhin auf Werbung in sozialen Medien. Große Reichweiten und die Aktivierungspotenziale dieser Plattformen sprechen dafür.

"Unsere Studie zeigt: 77 Prozent der MediaexpertInnen sind sich einig darüber, dass sich das schwindende Konsumenten-Vertrauen in die großen Social-Media-Plattformen negativ auf ihre Mediaausgaben auswirken könnte", so Khurrum Malik ‘Khurrum Malik’ in Expertenprofilen nachschlagen , Chief Marketing Officer von IAS. "Gleichzeitig setzen die Marketer jedoch weiter auf die Reichweiten und das Engagement sozialer Medien. Dieses Spannungsfeld aus Überzeugung und Sorge unterstreicht die Notwendigkeit einer größeren Transparenz für Advertiser in den sozialen Medien."

Herausforderungen für soziale Plattformen

  • Mehr als neun von zehn Befragten (91 Prozent) planen, im Jahr 2023 auf sozialen Plattformen zu werben. Gleichzeitig zeigt die Studie einen Rückgang der Absicht zur Monetarisierung auf allen Plattformen, mit Ausnahme eines leichten Anstiegs bei WhatsApp (Plus zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
  • Zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass sich eine unzureichende Transparenz negativ auf ihre Mediaausgaben auswirken wird.

Audio und Games werden die digitale Medialandschaft verändern

  • An erster Stelle der Prioritäten für 2023 steht für die Mehrheit der MediaexpertInnen (70 Prozent), dass die Audio-HörerInnen weiter verstärkt auf digitale Formate wechseln werden.
  • BranchenexpertInnen sehen Risiken für die Mediaqualität - eine Mehrheit der Befragten ist besorgt hinsichtlich Ad Fraud (66 Prozent) und der Markenrisiken (55 Prozent) im digitalen Audiobereich.
  • Die Publisher sind optimistisch, was die Werbung in Videospielen angeht: Mehr als ein Drittel (34 Prozent) erkennt das Potenzial für neue Möglichkeiten im kommenden Jahr. Fast jeder fünfte Mediaexperte (19 Prozent) plant, der Werbung in Videospielumgebungen im nächsten Jahr Priorität einzuräumen.

Weitere wichtige Erkenntnisse sind:

  • Wachsende Nachfrage nach CTV: Fast die Hälfte der MediaexpertInnen (44 Prozent) ist der Meinung, dass CTV und Digital Video im kommenden Jahr das größte Innovationspotenzial haben.
  • Contextual Targeting als Lösung für Datenschutzbedenken: Fast 6 von 10 Befragten (58 Prozent) werden dem Contextual Targeting Priorität einräumen, um Probleme mit dem Datenschutz und der Abschaffung von Cookies zu lösen und so die gewünschten Zielgruppen weiterhin in großem Umfang anzusprechen.
  • Die Priorisierung von Mobile geht weiter: Für fast die Hälfte der MediaexpertInnen (47 Prozent) hat Mobile weiterhin Priorität. Angesichts der Tatsache, dass die KonsumentInnen auch in 2023 mehr als 4,5 Stunden täglich mit ihren mobilen Geräten verbringen werden, ist dies nur die logische Konsequenz.
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