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Das sind die Top-Optimierungs-Baustellen von Onlineshops

17.06.2014 Eine Studie der Unternehmensberatung Bearing Point   unter 30 führenden deutschen Handelsunternehmen zeigt: Shops haben vor allem mit zwei Bereichen zu kämpfen haben, die einen enormen Kostenfaktor darstellen.

 (Bild: Pixabay / Public Domain)
Bild: Pixabay / Public Domain
Das sind Bestandsmanagement sowie Retourenabwicklung.
  • Demnach sehen 62 Prozent der Befragten erheblichen Bedarf in der Reduzierung ihrer Lagerbestände,
  • 42 Prozent der Studienteilnehmer halten die Reduzierung der Retourenquote für eines der wichtigsten Unternehmensziele.
Trotz der Herausforderungen wollen zwei Drittel der Onlinehändler ihre logistischen Kernleistungen im Haus belassen und nicht outsourcen. Das sind
  • Wareneingang inklusive Qualitätsprüfung,
  • Lagerhaltung,
  • Kommissionierung
  • sowie Versandvorbereitung und
  • Retourenbearbeitung.
Gründe für diesen Trend sind nach Aussage der Onlinehändler die bessere Kontrolle über reibungslose Abläufe und sensible Kunden- und Produktdaten, weniger Produktbeschädigungen sowie geringere Kosten. Das bedeutet aber, dass sie ihr Bestands- und Retourenmanagement selbst in den Griff bekommen müssen.

Im Retourenmanagement identifiziert die Studie prozessuale, technische und abrechnungsspezifische Ansätze ein großes Spektrum an Optimierungsmöglichkeiten:
  • etwa kundenindividuelle und
    funktionsunterstützte Produktbeschreibungen
  • Produktbewertungen
  • verbesserte Verpackungen (Reduzierung beschädigungsinduzierter
    Retouren)
  • Anreizmodelle in der Abrechnung
  • fehlerfreie und schnelle Zustellung
69 Prozent der befragten Unternehmen haben außerdem erkannt, dass
Funktionsumfang und Bedienerfreundlichkeit des Webshops die
Kaufentscheidung und Kundenzufriedenheit in hohem Maße positiv
beeinflussen. Hilfreiche Funktionen im Bekleidungssegment sind zum Beispiel virtuelle Proberäume (Augmented Reality), kundenindividuelle Ansichtsoptionen sowie die Integration von Bewertungs- und Erfahrungsblogs (Social Commerce).

Für die Studie wurden 30 führende deutsche Multichannel-Händler
sowie reine Onlinehändler befragt - und zwar mit einem jährlichen Umsatzvolumen zwischen 10 und 500 Millionen Euro.
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