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Big Data: Wer in Deutschland am meisten Geld für Daten ausgibt
07.04.2016 Die Ausgaben für Daten in Europa sind 2015 um 154 Prozent gestiegen. Wer in Deutschland besonders viel in Daten investiert und welche Arten von Daten am beliebtesten sind, zeigt der aktuelle Annual Index von Eyeota, Anbieter für lokale Zielgruppendaten für Werbetreibende.
Elektronik & Computer: Im Bereich Elektronik & Computer investierten 2015 vor allem Software-Unternehmen in B2B-Segmente, wie beispielsweise Berufsgruppen, Unternehmensgröße und Branchen. B2B-Datensegmente machten im Bereich Computer & Elektronik im vierten Quartal 77 Prozent aller Ausgaben aus. Sie sind laut den Studienautoren deshalb so beliebt, weil sie dabei helfen können, für sehr hochpreisige Dienstleistungen oder Produkte nur Unternehmen anzusprechen, die das Angebot auch in Anspruch nehmen können, etwa bei Software-Lizenzen. Auf die beliebten B2B-Daten folgen im internationalen Ranking soziodemografische Daten (50 Prozent) und Daten zur Kaufabsicht (15 Prozent).
Die FMCG-Branche: Der drittgrößte Akteur, die Anbieter von schnelldrehenden Produkte und ihre Marken, investieren eher konservativ. Sie haben sich 2015 verstärkt auf die Interessensegmente Food, Gesundheit & Fitness und Entertainment und auf soziodemografische Segmente konzentriert, um ihre Zielgruppen zu erreichen.
Der Annual Index wurde auf Grundlage der Transaktionsdaten, die Eyeota täglich über sein programmatisches Ökosystem zurückgespielt bekommt, erstellt. Das Unternehmen wertet dafür viele tausend Kampagnen aus, gebucht von mehr als hundert Agenturen in 60 Ländern aus. Der Index soll Auskunft darüber geben, welche Branchen die Vorreiter in der Nutzung von Zielgruppendaten sind und welche Datensegmente am häufigsten von wem genutzt werden.
