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Enterprise 2.0: Für Manager ein Marketing-Thema
26.09.2011 Lediglich für jeden fünften deutschen Manager bedeutet Enterprise 2.0 einen Wandel vom hierarchischen Unternehmen hin zum Netzwerk (21 Prozent). Für die Mehrheit bedeutet es vor allem Technik (14 Prozent), Hype (11 Prozent) und externe Kommunikation via Social Media (34 Prozent), so eine Online-Erhebung von Managerseminare .
Deutlich sind auch die Einschätzungen bei den anderen Fragen:
- Gefragt nach den mit Enterprise 2.0 verbundenen Chancen und Risiken nannten knapp 80 Prozent "Neue Formen der Zusammenarbeit", Kreativitätszuwachs (43 Prozent) und bessere Kundenbeziehungen (42 Prozent). Mehrfachnennungen waren hier möglich.
- Ein neues Denken aller Beteiligten ist nach Ansicht der Manager Hauptvoraussetzung (73 Prozent), damit Enterprise 2.0 Wirklichkeit wird.
- Hauptschwierigkeiten liegen in der Daten- und Rechtssicherheit (51 Prozent), in der Angst vor der Unberechenbarkeit von Netzwerken (49 Prozent) und im Unverständnis gegenüber neuen Entwicklungen (43 Prozent). Immerhin: 41 Prozent meinen, der Machterhalt der alten Eliten sei für die Blockade verantwortlich.
- Einen zentralen Verantwortlichen für die Enterprise-2.0-Entwicklung sieht die Mehrheit der Befragten nicht. 65 Prozent sagt, "das geht alle an, Netze funktionieren nur durch Beteiligung". Knapp jeder zweite (49 Prozent) sieht die Verantwortung ansonsten bei der Unternehmensführung.
- Die Mehrheit (57 Prozent) der Befragten ist der Überzeugung, dass Freiheit in Enterprise-2.0-Netzen gegeben sein muss - allerdings innerhalb vernünftiger Grenzen, die das Unternehmen definiert. 28 Prozent sind der Überzeugung, dass sich die Frage nach der Regulierung nicht stelle, weil sich Netze selbst organisieren oder gar nicht.
