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Web2.0 kann Onlinehändlern das Leben retten
12.05.2009 Um gegen die Branchenriesen Amazon, Quelle und Co bestehen zu können, dürfen sich Onlinehändler nicht auf ein Wettrüsten bei der Sortimentspolitik einlassen, rät der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Ihre einzige Chance bestehe darin, das Web2.0 für ihr Überleben zu nutzen.
Da die Onlinehändler auf dem Gebiet der Sortimentsbreite mit Amazon, Quelle oder Otto nicht mithalten können, konzentrieren sie sich auf die technische Aufrüstung ihrer Shops. Vor allem Investitionen in neue Shopping-Konzepte und die Implementierung von Web 2.0-Funktionen seien "so wichtig wie nie". Dennoch falle es vielen Onlineshop-Betreibern schwer aus der Technik wahre Kundenbindung zu erzielen. E-Commerce-Experte Kai Hudetz vom E-Commerce-Center Handel sieht vor allem folgende Barrieren:
- Die Pflege von Websites werde immer aufwendiger
- Zunehmende Schwierigkeiten bei der Erfolgsmessung
- Vermehrte Interaktion mit den Nutzern bringe einen erhöhten Koordinationsaufwand mit sich
- Die ökonomische Tragfähigkeit sei schwer vorherzusagen
Zum Schluss eine interessante Zahl: Amazon habe im Jahr 2007 rund 224 Millionen Euro in den Ausbau der technischen Komponente seiner Shops investierte. Diese Summe entspricht dem Jahresumsatz von Weltbild.de .
